
Gemeinsam etwas bewegen – dafür braucht es Ideen und ein Team, das zusammenhält. Um beides zu stärken, unternahm die Schülervertretung (SV) des Emsland-Gymnasiums eine Fahrt nach Hamburg. Drei Tage lang bot sich dort die Gelegenheit, an Projekten zu arbeiten und einander außerhalb des Schulalltags neu kennenzulernen.
Am Donnerstag ging es direkt nach der Schule los. Nach der Ankunft in Hamburg startete die SV mit einem gemeinsamen Bowlingabend in die Fahrt. Dabei konnten alle erst einmal abschalten und den Schultag entspannt ausklingen lassen.
Am Freitag begann nach dem Frühstück die eigentliche SV-Arbeit. Die Schülerinnen und Schüler entwickelten ihre Projekte weiter und arbeiteten an verschiedenen Ideen und Vorhaben. Anschließend blieb Zeit, Hamburg auf eigene Faust zu erkunden.
Am Nachmittag stand der Besuch im „Dialog im Dunkeln“ an. Dort führen blinde oder sehbehinderte Guides die Besucherinnen und Besucher durch vollständig dunkle Räume. Ohne ihren Sehsinn mussten sie sich auf ihre anderen Sinne verlassen und auf ungewohnte Weise orientieren. „Am Anfang war es ungewohnt, gar nichts sehen zu können. Da merkt man erst, wie wichtig es ist, sich auf andere verlassen zu können“, erzählt Marta, eine Teilnehmerin der Fahrt.
Danach ging es zu den Hamburger Landungsbrücken. Mit den Linienbooten fuhr die Gruppe über die Elbe und erlebte Hamburg vom Wasser aus. Auf einen kurzen Abstecher zur Elbphilharmonie folgte ein gemeinsames Essen, bei dem der Tag ausklang.
Am Samstag hieß es bereits Abschied nehmen. Nach drei Tagen voller gemeinsamer Erlebnisse, SV-Arbeit und neuer Eindrücke trat die Schülervertretung die Rückreise an.
Die Fahrt bot eine gelungene Mischung aus Arbeit und Freizeit: Die SV konnte ihre Projekte voranbringen und zugleich die Gemeinschaft stärken.
