
In der letzten Woche hatten viele Schülerinnen und Schüler des Emsland-Gymnasiums die Möglichkeit, englische Muttersprachler auf der Bühne zu erleben: Das Phoenix Theatre aus der Nähe von London war zu Gast an der Schule.
Für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 und 6 wurde das Musical „Saddle Up“ präsentiert, das im Wilden Westen spielte. Es galt, die Banditen Wild Bill Jones and Jethro Pumpernickel zu fangen. 60 Minuten lang wurde gesungen, getanzt und gelacht – und auch Schüler:innen und Lehrkräfte wurden auf die Bühne gebeten.
Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 durften miterleben, wie eine junge Frau aus Deutschland in den 1920ern ihr Glück in den USA suchte. Das Stück „New Beginnings“ vertiefte auf unterhaltsame Art und Weise Wissen, das die Schülerinnen und Schüler im Englischunterricht erworben hatten. Dabei gelang es den Schauspielern, geschichtliche Zusammenhänge kreativ zu präsentieren, was für Erheiterung im Publikum sorgte. Auch Bezüge zur aktuellen politischen Lage in den USA wurden gezogen und kritisch thematisiert.
Besonders interessant war für beide Altersgruppen das Gespräch mit den Schauspielern im Anschluss: Die Schülerinnen und Schüler fragten nicht nur nach ihrer Motivation, Schauspieler zu werden, sondern auch nach ihren Eindrücken von Deutschland: Der Straßenverkehr, die Englischkenntnisse der Deutschen, die Essgewohnheiten und auch das Schulsystem in Deutschland waren Thema. Die Schüler:innen gewannen so einen anderen Blick auf ihr eigenes Land.
Nach der Aufführung nutzten viele Schüler:innen noch die Zeit für persönliche Fragen, High-Fives und Selfies. „Ich fand`s super“, so die Rückmeldung von vielen Schülerinnen und Schülern.
Über dieses Feedback freut sich die Englischfachschaft des Emsland-Gymnasiums und besonders die Organisatorinnen Dagmar Wilms und Judith Richling. Ein Dank gilt auch dem Förderverein des Emsland-Gymnasiums, der diese Veranstaltung durch großzügige finanzielle Unterstützung für alle Schülerinnen und Schüler ermöglicht hatte.
