
Zum Abschluss ihrer Unterrichtsreihe zum Thema „Energie der Zukunft“ unternahm die Jahrgangsstufe 10 des Emsland-Gymnasiums im Rahmen des Physikunterrichts eine Exkursion zum Bioenergiepark der Klimakommune Saerbeck.
Vor Ort gab es für die drei Klassen bei einer spannenden Führung über das Gelände detaillierte Einblicke in die Energieerzeugung vor Ort. Auf dem Gelände des ehemaligen Munitionsdepots bestaunten die Jugendlichen aus nächster Nähe eine Biogasanlage und große Photovoltaik-Flächen. Besonders beeindruckt waren sie von einem Windrad, das sie sogar betreten durften. Der Geruch im Blockheizkraftwerk des Kompostwerks rief ins Gedächtnis, das „saubere Energie“ zwar mit einem geschlossenen CO2-Kreislauf punkten kann, aber nicht immer „sauber“ riecht.
In außerschulischen Lernstandort „Saerbecker Energiewelten“ auf demselben Gelände führten die Schüler:innen in Kleingruppen Experimente zu den erneuerbaren Energien durch. „Guck mal! Die brennt immer noch!“, wurde eine Walnuss bestaunt, die immerhin einen Becher Wasser handwarm erwärmen konnte. Eine andere Gruppe erforschte ein Balkon-Kraftwerk; andere erforschten, mit welchen Dämmmaterialien sich am besten Energie beim Heizen einsparen lässt.
Die Exkursion nach Saerbeck war eine gelungene Bereicherung des Physikunterrichts. Die Jugendlichen erhielten konkrete Ideen, wie die Energieversorgung der Zukunft aussehen kann und wie es gelingen kann, die Energiewende gemeinsam mit den Menschen vor Ort zu gestalten.
Wir danken dem Förderverein des Emsland-Gymnasiums für die Übernahme der Kosten der Exkursion und den Mitarbeitenden des außerschulischen Lernstandorts für ihr Engagement und ihre Lebendige Vermittlung dieses wichtigen Zukunftsthemas.
