Zwei abwechslungsreiche Wochen liegen hinter 14 SchülerInnen sowie drei Lehrkräften der Pentucket Regional High School aus West Newbury im Bundesstaat Massachusetts. Im Rahmen des Amerikaaustauschs waren sie zu Gast am Emsland-Gymnasium in Rheine und lebten während ihres Aufenthalts bei deutschen SchülerInnen beziehungsweise Lehrerinnen. So erhielten sie nicht nur Einblicke in den deutschen Schulalltag, sondern lernten auch das Familienleben und die Region aus nächster Nähe kennen.

Ein fester Bestandteil des Programms war der Besuch des Unterrichts am Emsland-Gymnasium sowie zwei gemeinsame Essen in der Kostbar der Schule. Für die amerikanischen Gäste bot sich dabei die Gelegenheit, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem deutschen und amerikanischen Schulsystem zu entdecken. Auch ein Vormittag an der Ludgerischule in Neuenkirchen stand auf dem Programm. Dort präsentierten die amerikanischen Jugendlichen ihre Heimat und ihre Schule, die Pentucket Regional High School. Die GrundschülerInnen begegneten ihnen und ihren kurzen Vorträgen mit großem Interesse.

Neben dem schulischen Alltag erwartete die deutschen und amerikanischen SchülerInnen ein abwechslungsreiches Ausflugsprogramm. Rheine wurde bei einer Stadtrallye erkundet. In Köln wurde der Domturm bestiegen und das Schokoladenmuseum besichtigt. In Amsterdam stand der Besuch des Anne-Frank-Hauses auf dem Programm. In Münster erfuhrt die Gruppe im Rahmen einer spannenden Stadtführung Wissenswertes über die Geschichte der Stadt. Ein besonderer Programmpunkt war der Besuch der Surenburg und der dazugehörigen Reitanlangen. Der Baron persönlich führte die Gruppe über das Gelände und gab Einblicke in die Geschichte des Anwesens und den Reitsport.

Eine ungewöhnliche Herausforderung war für einige amerikanische SchülerInnen das Fahrradfahren, das für viele deutsche SchülerInnen selbstverständlich zum Alltag gehört. Die tägliche Nutzung war zunächst ungewohnt, wurde jedoch mit zunehmender Sicherheit von den amerikanischen SchülerInnen gemeistert.

Beim gemeinsamen Abschlussgrillen blickten die amerikanischen und die deutschen Teilnehmerinnen mehr als zufrieden auf zwei intensive und unvergessliche Wochen zurück. Über zwei Kontinente hinweg sind neue Freundschaften entstanden und Pläne für private Besuche in der Zukunft wurden geschmiedet. Der Austausch hat allen Beteiligten noch einmal gezeigt, wie wertvoll persönliche Begegnungen für die Förderung der amerikanisch-deutschen Freundschaft sind.