21.09.2020

Elterninfo-Abend zu IServ und Schoolfox

Liebe Eltern,

hiermit möchten wir Sie herzlich zu unseren beiden Info-Abenden bzgl. IServ und Schoolfox einladen: Einladung Elterninfo-Abend IServ und Schoolfox.

Sollten Sie verhindert sein oder sich lieber selbst schulen wollen, stellen wir Ihnen hier unten ein Einstiegsvideo zur Verfügung.

Wir freuen uns über eine Anmeldung an Medien@emsland-gymnasium-rheine.de.

 

Mit den besten Grüßen von der

Medienentwicklungsgruppe Emsland-Gymnasium Rheine

 

 

17.09.2020

Infektionsfall an der Schule – Vorgehensweise der Gesundheitsbehörde (Quarantäne / Kontaktnachverfolgung)

Aktuelle Informationen von Tilman Fuchs, Dezernent für Schule, Kultur, Sport, Jugend, Soziales und Gesundheit

Mit dieser Mail möchte ich Sie über die aktuelle Vorgehensweise der Stabstelle Corona in Sachen Quarantänisierung und Kontaktnachverfolgung in Schulen informieren. Wesentlicher Faktor für eine differenzierte Kontaktnachverfolgung stellt für die Stabsstelle Corona das Tragen eines Mundnasenschutz (MNS) dar. Hat die positiv getestete Person innerhalb der Einrichtung ungeschützten Kontakt (d.h. ohne konsequentes Tragen eines MNS), so ist eine exakte und zielgerichtete Kontaktpersonennachverfolgung einschließlich differenzierter Kategorisierung praktisch nicht umsetzbar und ist infektiologisch auch nicht zielführend. Im Einzelfall bedeutet dies nachfolgend:

Bei einem positivem Eintrag in einer Schule wird in der Regel folgendes Verfahren umgesetzt (in besonderen – infektionsepidemiologisch begründeten –  Einzelfällen kann davon aufgrund des ermittelten Sachverhaltes abgewichen werden):

– Hat eine positiv getestete Lehrkraft ohne MNS Kontakt zu anderen Lehrkräften/SchülerInnen, werden i.d.R. alle SchülerInnen (bei Unterricht>30 Minuten) und Lehrkräfte unabhängig vom Tragen eines MNS für die Dauer von 14 Tagen nach letztem Kontakt mit der infizierten Person quarantänisiert.

– Hat ein positiv getesteter SchülerIn ohne MNS Kontakt zu anderen Lehrkräften/SchülerInnen, werden i.d.R. alle SchülerInnen der Klasse und Lehrkräfte (bei Unterricht>30 Minuten) unabhängig vom Tragen eines MNS für die Dauer von 14 Tagen nach letztem Kontakt mit der infizierten Person quarantänisiert.

– Hat eine positiv getestete Lehrkraft mit MNS Kontakt zu anderen Lehrkräften/SchülerInnenn, wird im Rahmen einer Einzelfallermittlung überprüft, inwiefern eine Qurantänisierung von anderen Lehrkräften/SchülerInnen erforderlich ist.

– Hat ein positiv getesteter SchülerIn mit MNS Kontakt zu anderen Lehrkräfte/SchülerInnen, wird im Rahmen einer Einzelfallermittlung überprüft, inwiefern eine Qurantänisierung von anderen Lehrkräften/SchülerInnen erforderlich ist.

Die mit der Quarantänisierung einhergehenden Einschränkungen des Schulbetriebes sind uns bewusst; im Sinne einer effizienten Pandemiebekämpfung sind sie jedoch leider unvermeidbar. Mit der konsequenten Nutzung eines MNS durch alle am Schulbetrieb Beteiligten, können Sie die erforderlichen Quarantänisierungen nach Einträgen auf ein Mindestmaß beschränken. Im Falle eines Eintrages von COVID19 in ihre Einrichtung werden Mitarbeitende der Stabsstelle Corona Sie kontaktieren und das weitere Verfahren besprechen. Die einzuleitenden Maßnahmen sind umso schneller und einfacher umzusetzen, wenn die Ihnen zur Verfügung gestellte Excelliste bereits vorbereitet wurde und schnell übermittelt werden kann.

Geschwisterkinder von quarantänisierten Kontaktpersonen

Häufig stellt sich die Frage, wie mit Geschwisterkindern (an einer anderen Schule oder in einer Kita) von quarantänisierten (nicht isolierten!) Schülerinnen und Schülern umgegangen werden soll. Für diese gelten keine Einschränkungen und sie können am Regelbetrieb teilnehmen.

 

11.09.2020

Dringende Information!

Liebe Eltern,

anbei übersende ich wichtige Informationen zu einem positiven Covid 19-Test am Emsland-Gymnasium.

Bitte lesen Sie den Brief aufmerksam.

Mit freundlichen Grüßen

i.A. Heike Medina Martin, Sekretariat

Elternbrief

 

28.08.2020

Sehr geehrte Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Schülerinnen und Schüler,

im Anhang befindet sich das aktuell geltende Unterrichts- und Hygienekonzept des Emsland-Gymnasiums. Es wird auch auf der Homepage erscheinen und hier regelmäßig überarbeitet und ergänzt.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Diana Schilling

Unterrichts- und Hygienekonzept

 

05.06.2020

Umgang mit dem Corona-Virus an Schulen (23. SchulMail): Veränderte Pandemie-Lage in Nordrhein-Westfalen und Auswirkungen auf den Schulbetrieb ab dem 15. Juni 2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit mehreren Wochen findet an unseren Schulen – nach der vollständigen Schließung am 16. März 2020 – wieder ein eingeschränkter Schulbetrieb statt. Seitdem hat sich auch die Pandemie-Lage in Nordrhein-Westfalen deutlich entspannt. Wir können eine erhebliche Verlangsamung des Infektionsgeschehens feststellen. Das bedeutet natürlich nicht, dass wir die Corona-Pandemie überstanden haben. Aber wir können angesichts solcher Entwicklungen die Risiken des Infektionsgeschehens verantwortungsvoll neu bewerten. Wir müssen dies auch tun, denn die Eindämmungspolitik der letzten Monate ist für unser soziales Leben alles andere als folgenlos geblieben. Die Folgen des eingeschränkten Schulbetriebs für die Bildungslaufbahn der Schülerinnen und Schüler, aber auch für das soziale Leben in den Familien, sind enorm. Darauf hat die Landesregierung sehr früh hingewiesen.

Nicht nur die Wissenschaft diskutiert derzeit, welche Auswirkungen das Corona-Virus auf jüngere Kinder hat. Verschiedene medizinische Fachgesellschaften, darunter die Kinder- und Jugendärzte, raten nach Abwägung der Risiken dringend dazu, Kindertageseinrichtungen und Grundschulen wieder stärker zu öffnen. Besonders für Kinder im Alter von bis zu 10 Jahren seien die Folgen der Corona-Maßnahmen als schwerwiegend anzusehen. Nordrhein-Westfalen wird daher am 8. Juni 2020 in den Kindertageseinrichtungen zu einem eingeschränkten Regelbetrieb zurückkehren. Das Land Sachsen hat dies für Grundschulen bereits umgesetzt, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein und andere Länder wollen diesen Weg ebenfalls gehen.

Hinzu kommt, dass das Robert-Koch-Institut schon Mitte Mai 2020 zu einer Neubewertung der sogenannten Risikogruppen gelangt ist. An die Stelle einer abstrakten Zuordnung nach Vorerkrankung oder Alter ist die Empfehlung einer individuellen ärztlichen Einschätzung des jeweiligen Risikos getreten.

Bund und Länder haben am 26. Mai 2020 beschlossen, die Kontaktbeschränkungen auf Gruppen bis zu 10 Personen zu öffnen. Zudem besteht Einigkeit, dass der Kita- und Schulbetrieb in Bezug auf Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln gesondert zu betrachten ist. Hier tritt die Notwendigkeit der Abstandswahrung zurück, sofern konstante (Lern-)gruppen gebildet werden können und Infektionsprävention durch Vermeidung von Durchmischung geleistet werden kann.

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen und Sachlage hält die Landesregierung – auch in Kenntnis des damit verbundenen organisatorischen Aufwands – die Wiederaufnahme eines verantwortungsvollen Normalbetriebs an den Grundschulen bzw. an den Schulen der Primarstufe ab dem 15. Juni 2020 für geboten.

Ab Montag, 15. Juni 2020, gilt daher Folgendes:

I. Weitere Öffnungen in den Schulen der Primarstufe

In den Grundschulen und den Primarstufen der Förderschulen kann ohne eine Teilung der Lerngruppen wieder im Klassenverband unterrichtet werden. Diese Schulen kehren damit grundsätzlich wieder zu einem Regelbetrieb mit Unterricht möglichst gemäß Stundentafel zurück. Unterrichtskürzungen sind dann in Erwägung zu ziehen, wenn dies aufgrund von Personalmangel unvermeidbar ist. In diesen Fällen ist sicherzustellen, dass alle Schülerinnen und Schüler an der Ausweitung des Unterrichts gleichmäßig teilhaben. Auf diese Weise erleben alle Schülerinnen und Schüler, auch jene mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung an den verschiedenen Förderorten vor Beginn der Sommerferien wieder den vertrauten Unterricht im Klassenverband und damit ein Stück schulische Normalität. Zudem können in dieser Zeit Erfahrungen der zurückliegenden Wochen gemeinsam aufgegriffen und weitere Erfahrungen mit Blick auf das kommende Schuljahr gesammelt werden. Für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte und letztlich für uns alle ist dies vor allem aber auch ein Signal, dass Schule nach dem Ende der Ferien so normal wie möglich wieder stattfinden soll.

Möglich ist die Rückkehr zum Regelbetrieb durch eine Neuregelung der infektionsschutzrechtlichen Rahmenbedingungen.

Im Mittelpunkt steht hierbei ein schon in anderen Ländern verfolgtes Konzept. Es ersetzt für die Schulen der Primarstufe die individuelle Abstandswahrung (1,50 m) durch ein Konzept, wonach konstante (Lern-)Gruppen gebildet und durch deren Trennung Durchmischungen vermieden werden. Dies ist in der Primarstufe wegen des vorherrschenden Unterrichts im Klassenverband und wegen des Klassenlehrerprinzips, das zusätzliche Fluktuation vermeiden hilft, mit pädagogischen und schulorganisatorischen Rahmenbedingungen gut vereinbar.

Für den Schulalltag bedeutet dies:

Die Klassenverbände verbringen die Unterrichtszeit gemeinsam in ihrem Klassenraum. Unterrichtsangebote, die eine Durchmischung von Lerngruppen mit sich bringen würden, unterbleiben bis zum Beginn der Sommerferien. Durch gestaffelte Anfangs- und Pausenzeiten muss eine Trennung der Lerngruppen auch außerhalb des Unterrichts gewährleistet werden. Wo dies aufgrund der organisatorischen oder baulichen Gegebenheiten nicht sicherzustellen ist, gilt auf den Verkehrsflächen, auf Pausenhöfen und im Sanitärbereich weiterhin das Abstandsgebot und, sofern unvermeidbar, das Gebot zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung.

Wie bisher sollen Dritte, also auch Eltern, das Schulgelände möglichst nicht betreten. Wichtig ist die Dokumentation der Anwesenheit und der jeweiligen Gruppenzusammensetzung, um im Infektionsfall eine sofortige effektive Rückverfolgung durch die Gesundheitsbehörden zu unterstützen.

Durch die Nutzung fest zugewiesener Räume sind tägliche Zwischenreinigungen nicht erforderlich. Allerdings ist auf eine regelmäßige Durchlüftung zu achten. Die Schulträger gewährleisten in Abstimmung mit der Schulleitung den erforderlichen Hygienestandard auch bei Vollbetrieb. Die Schulleitungen ihrerseits dokumentieren die aus Anlass eines erweiterten Schulbetriebs gegebenenfalls zusätzlich getroffenen Maßnahmen im Hygieneplan (§ 36 Infektionsschutzgesetz).

Überall dort, wo den Schülerinnen und Schülern aller Jahrgangsstufen wieder ein tägliches Unterrichtsangebot gemacht werden kann, endet die Notbetreuung mit Ablauf des 12. Juni 2020. Kann eine weiterführende Schule für die Jahrgangsstufen 5 und 6 ein volles Unterrichtsangebot nicht gewährleisten, wird die Notbetreuung in diesen Schulen für nicht beschulte Kinder fortgesetzt.

Unter Beachtung des Hygienekonzepts der Schule und der vorhandenen Kapazitäten wird auch der OGS-Betrieb sowie der Betrieb der sonstigen Betreuungsangebote wiederaufgenommen. Einschränkungen wird es ggf. durch die Notwendigkeit der Bildung konstanter Gruppen und die zur Verfügung stehenden personellen Kapazitäten geben müssen. Schulleitung und OGS-Leitung entscheiden gemeinsam, welche Regelungen für die Teilnahme getroffen werden. Inwieweit eine Verpflegung sichergestellt werden kann, ist vor Ort zu entscheiden.

Die für die Sommerferien vorgesehenen OGS-Angebote werden ebenfalls unter Beachtung geltender Infektionsschutzregeln durchgeführt. Das Ministerium für Schule und Bildung prüft darüber hinaus, zusätzliche Ferienangebote für weitere Schülergruppen zu ermöglichen und entsprechend finanziell auszustatten. Zu all diesen Punkten wird es zeitnah eine gesonderte Information geben.

II. Teilnahme am Unterricht bei erweitertem Schulbetrieb

Auch unter den Einschränkungen der Corona-Pandemie sind alle Schülerinnen und Schüler grundsätzlich verpflichtet, am Präsenzunterricht teilzunehmen. Aus Anlass einer Erweiterung des Präsenzunterrichts ist noch einmal auf Folgendes hinzuweisen:

Die Erziehungsberechtigten müssen darauf achten, dass die Kinder vor dem Schulbesuch keine der bekannten Symptome einer Covid-19-Erkrankung aufweisen.

Sofern Schülerinnen und Schüler eine Corona-relevante Vorerkrankung haben oder mit Angehörigen mit entsprechenden Vorerkrankungen in häuslicher Gemeinschaft leben, entfällt die Pflicht zur Teilnahme am Präsenzunterricht bis zum Ende des Schuljahres 2019/2020. Es gelten – wie bisher schon – die Bestimmungen über Erkrankungen (§ 43 Absatz 2 Schulgesetz NRW). Die Eltern entscheiden, ob für ihr Kind eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch entstehen könnte – die Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt wird angeraten. In diesem Fall benachrichtigen die Eltern unverzüglich die Schule und teilen schriftlich mit, dass aufgrund einer Vorerkrankung eine gesundheitliche Gefährdung durch die Teilnahme am Präsenzunterricht bei ihrem Kind möglich ist. In Zweifelsfällen kann die Schule von den Eltern ein ärztliches Attest verlangen und ein schulärztliches oder amtsärztliches Gutachten einholen.

Sofern eine Schülerin oder ein Schüler mit einem Angehörigen – insbesondere Eltern, Geschwister – in häuslicher Gemeinschaft lebt und bei diesem Angehörigen eine Corona-relevante Vorerkrankung besteht, entfällt die Pflicht zur Teilnahme am Präsenzunterricht, wenn ein ärztliches Attest des betreffenden Angehörigen vorgelegt wird, aus dem sich die Corona-relevante Vorerkrankung ergibt. Ist der Schulleiterin oder dem Schulleiter diese Vorerkrankung bereits bekannt, so kann von der Vorlage des Attestes abgesehen werden; in diesem Fall ist die Kenntnis der Vorerkrankung zu dokumentieren.

III. Präsenzunterricht in den allgemeinbildenden weiterführenden Schulen

Im Gegensatz zu den Primarschulen ist an den weiterführenden Schulen eine Durchmischung der Lerngruppen deutlich schwieriger zu vermeiden. So erschweren die Größe der Schulen und die Organisation des Schulalltages, etwa durch Kurs- und Differenzierungssysteme sowie das Fachlehrerprinzip, ein Vorgehen wie in den Primarschulen. Daher gelten im Bereich der allgemeinbildenden weiterführenden Schulen die mit der SchulMail Nr. 20 vom 6. Mai 2020 unter Punkt II getroffenen Regelungen grundsätzlich fort. Dennoch ist die Zeit bis zu den Sommerferien dafür zu nutzen, insbesondere nach dem Ende der Abschlussprüfungen den Präsenzunterricht auszuweiten. Die bisher erarbeiteten und kommunizierten Organisations-, Prüfungs- und Unterrichtskonzepte der Schulen bieten hierfür die Grundlage.

IV. Berufskollegs

Seit dem 11. Mai 2020 ist durch die vorgenommenen Priorisierungen in den Berufskollegs die Beschulung aller Schülerinnen und Schüler bereits grundsätzlich möglich, da sie alle Schülerinnen und Schüler sowie Studierende der Bildungsgänge der Berufskollegs umfassen. Durch fortlaufend durchgeführte Abschlussprüfungen erweitern sich sukzessive die personellen und räumlichen Kapazitäten der einzelnen Berufskollegs.

Angepasst an die geänderten Rahmenbedingungen bzw. Vorgaben des Infektionsschutzes ist bis zu den Sommerferien schrittweise der Unterricht aller Schülerinnen und Schüler und Studierenden zumindest tageweise im Präsenzunterricht zu realisieren.

Dabei ist die Sicherstellung der Schullaufbahnen in Abschlussklassen und in der Folge die Erweiterung des zumindest tageweisen Unterrichts auf Unterricht in Orientierung an der Stundentafel zunächst für die in der SchulMail Nr. 21 bereits angegebene Prioritätsgruppe 1 zu ermöglichen:

Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 des Beruflichen Gymnasiums, in 3,5-jährigen oder 2,5-jährigen dualen Ausbildungsverhältnissen, die im Herbst 2020 ihre Berufsabschlussprüfungen ablegen; im 2. Jahr dreijähriger dualer Ausbildungsberufe, sofern der 1. Teil der gestreckten Abschlussprüfung wegen der durch die Corona-Pandemie bedingten Aussetzung des Schulbetriebs auf den Herbst verschoben wurde.

Danach werden die Klassen der Prioritätsgruppe 2 in Orientierung an der Stundentafel beschult:

Schülerinnen und Schüler im 2. Jahr dreijähriger dualer Ausbildungsberufe, im 1. Jahr zweijähriger dualer Ausbildungsberufe, im 2. Jahr dreijähriger Bildungsgänge zum Erwerb eines Berufsabschlusses nach Landesrecht, im 1. Jahr zweijähriger Bildungsgänge mit Berufsabschluss nach Landesrecht sowie Studierende im 1. Jahr der Fachschulen.

Anschließend ist entsprechend für die 3. Prioritätsgruppe zu verfahren:

Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 des Beruflichen Gymnasiums, im 1. Jahr drei- und 3,5-jähriger dualer Ausbildungsberufe,        im 1. Jahr zweijähriger Bildungsgänge ohne Berufsabschluss nach Landesrecht, im 1. Jahr dreijähriger Bildungsgänge zum Erwerb eines Berufsabschlusses nach Landesrecht

Auch bei der angestrebten Ausweitung des Unterrichts wird somit weiterhin sowohl der Chancengerechtigkeit hinsichtlich nächstgelegener Prüfungen und Abschlüsse wie auch den individuellen Kapazitäten der einzelnen Berufskollegs Rechnung getragen.

V. Lernen auf Distanz

Schülerinnen und Schülern, denen Präsenzunterricht nicht in vollem Umfang angeboten werden kann, erhalten auch weiterhin ergänzende Lernangebote für das Lernen auf Distanz, die sich möglichst an der Stundentafel orientieren. Gemäß § 42 Absatz 3 Satz 1 SchulG können diese Aufgaben grundsätzlich nicht als optional, sondern nur als verpflichtend angesehen werden Es ist jedoch auch davon auszugehen, dass es Situationen gibt, die die Erledigung der Aufgaben erschweren. In diesen Fällen gilt es besonders, die Schülerinnen und Schüler zu unterstützen und Augenmaß zu bewahren.

Für den gesamten Zeitraum seit Beginn der Schulschließung gilt, dass Leistungen, die während des Lernens auf Distanz erbracht wurden und werden, nur für eine Verbesserung der Abschlussnote herangezogen werden können. Nicht erbrachte oder nicht hinreichende Leistungen hingegen werden nicht in die Zeugnisnote einbezogen. Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass Gründe für die Nichterledigung oder die geminderte Qualität der Bearbeitung vorgelegen haben mögen, die nicht von den Schülerinnen und Schülern zu verantworten sind.

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir werden gemeinsam am 15. Juni 2020 einen weiteren wichtigen Schritt zu einer verantwortungsvollen Normalität gehen können. Für die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen ist dies ein besonders wichtiger Schritt. Dabei verkenne ich nicht, dass Sie in den zurückliegenden Wochen mit viel Engagement unter schwierigen Bedingungen schon Vieles möglich gemacht haben. Ich wünsche mir, dass wir mit der Ausweitung des Schulbetriebs noch vor den Sommerferien auch einen Grundstein legen für einen guten Start in das neue Schuljahr im August. Wir alle, vor allem aber die Schülerinnen und Schüler, brauchen jetzt ein Signal, dass Schule wieder „normal“ stattfinden kann. Natürlich unter dem Vorbehalt, dass sich das Infektionsgeschehen auch weiterhin rückläufig bzw. konstant entwickelt, soll daher nach den Sommerferien der Regelbetrieb in allen Schulformen wiederaufgenommen werden. Diese Zielsetzung zum Start in ein neues Schuljahr 2020/2021 verfolgen alle 16 Bundesländer, die hierzu im Nachgang einer Konferenz vom 2. Juni 2020 einen entsprechenden Beschluss gefasst haben.

Zur Ausgestaltung des neuen Schuljahres 2020/2021 und zur Vorbereitung eines möglichst normalen Schuljahresbeginns haben in den vergangenen Wochen bereits intensive Gespräche mit Vertretern von Lehrerverbänden, Eltern- und Schülervertretungen, Schulträgern und Gewerkschaften stattgefunden. Auf der Grundlage dieser Gespräche und der entsprechenden Beratungsergebnisse und Entscheidungen werde ich Sie umfassend und zeitnah vor Beginn der Sommerferien informieren.

Ihnen als Schulleitungen, Lehrkräften und pädagogischem Personal, aber auch den Vertreterinnen und Vertretern der Schulträger, möchte ich einmal mehr dafür danken, dass Sie für die weitere Wiederaufnahme des Schulbetriebes einen so wichtigen und engagierten Beitrag leisten.

Mit freundlichen Grüßen

Mathias Richter

 

14.05.2020

Notbetreuung bis zu den Sommerferien

Hier finden Sie eine aktualisierte Version für die Corona – Notbetreuung:

Informationen für die Notbetreuung

 

12.05.2020

Informationen Jgst. 5 – 9: Telefonischer Elternsprechtag

Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte,

unmittelbar nach den Osterferien hätte unser Elternsprechtag zum 3. Quartal im Zusammenhang mit den Mahnungen („blaue Briefe“) stattgefunden. Wie Sie unseren vergangenen Emails entnehmen konnten, hat es in diesem Schuljahr keine Mahnungen gegeben und alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I werden in die nächsthöhere Jahrgangsstufe versetzt. Trotzdem möchten wir Sie und Ihr Kind bestmöglich beraten und Ihnen eine Rückmeldung über die Leistungen, die Entwicklungen und die Fortschritte Ihres Kindes geben, um eventuell Empfehlungen für eine freiwillige Wiederholung des Schuljahres oder ggf. einen Schulformwechsel mit Ihnen zu besprechen.

Auch unabhängig von den Noten ist es uns sehr wichtig, dass unsere Schülerinnen und Schüler etwas lernen und dass wir eine Rückmeldung über die aktuelle Situation Ihres Kindes bekommen. Das gilt gerade jetzt in Zeiten des Unterrichts auf Distanz! Uns fehlen die persönlichen Begegnungen mit unseren Schülerinnen und Schülern, direkte Rückmeldungen unserer Lerngruppen fallen weg und auch die Probleme und Schwierigkeiten können von uns nur in Ansätzen erkannt werden. Wir freuen uns und sind Ihnen sehr dankbar für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und Ihre Bemühungen, die Schülerinnen und Schüler täglich zu motivieren und sie beim selbständigen Lernen zu unterstützen!

Eine Rückmeldung über das Lernverhalten ihrer Kinder sowie die Möglichkeit über die Erfahrungen des „Homeschoolings“ zu berichten, erachten wir in dieser auch für die Familien nicht leichten Zeit für sehr wichtig.  Eventuell muss vereinzelt auf die Bedeutung der Lernaufgaben hingewiesen werden im Hinblick auf eine positive Leistungsverbesserung der Kinder und die Chance, den Anforderungen im nächsten Schuljahr besser gewachsen zu sein oder es könnten Rückmeldungen über die Sorgfalt und die Vollständigkeit der bearbeiteten Aufgaben erfolgen. Auf der anderen Seite haben Sie als Eltern vielleicht auch das Bedürfnis, mit einzelnen Kolleginnen und Kollegen zu sprechen.

Daher möchten wir Ihnen die Möglichkeit der Beratung mit einem telefonischen Elternsprechtag anbieten.

Folgende Vorgehensweise ist dabei vorgesehen:

  1. Beratungsbedarf ist durch die Lehrkräfte erfordert oder gewünscht:

Die Klassenleitungsteams beraten sich über das Lernverhalten und mögliche Probleme ihrer Schülerinnen und Schüler. Alternativ wenden sich die Fachlehrkräfte an die Klassenleitungen, wenn sie Probleme oder Gesprächsbedarf sehen.

  • Die Klassenleitungen oder die Fachlehrkräfte bieten Ihnen als Eltern einen telefonischen Gesprächstermin an.
  1. Beratung ist durch Eltern gewünscht:

Die Eltern nehmen mit der Klassen- oder Fachlehrkraft per Email Kontakt auf und bitten um einen telefonischen Gesprächstermin, den die angefragte Lehrkraft per Email anbietet. Bitte geben Sie in der Email kurz den „Grund” für Ihren Gesprächswunsch an, damit die Lehrerin oder der Lehrer sich vorbereiten und ggf. bei zu großem Andrang nach „Dringlichkeit” entscheiden kann.

  • Sie schreiben der Lehrkraft eine Email und geben Gesprächsgrund, mögliche Telefon-Zeitfenster und Ihre Rufnummer an.

Die Lehrkraft ruft die Eltern zum vereinbarten Zeitpunkt an.

Zeitraum für die Abfrage: 12.05.20 – 15.05.20

Zeitraum für den telefonischen Elternsprechtag:  am Montag, 18.05.20 (8.00 – 18 Uhr)

Sollten Sie noch Rückfragen haben oder weitere Informationen benötigen, stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung. Wir freuen uns schon sehr auf ein baldiges Wiedersehen mit unseren Schülerinnen und Schülern und wünschen Ihnen und Ihren Familien weiterhin alle Gute!

Herzliche Grüße
Monika Buerke, Jan Jülich, Daniel Nieweler, Dagmar Wilms und Kirsten Wolters

 

26.04.2020

Update: Notbetreuung

Liebe Eltern,

das Ministerium für Schule und Bildung hat die Regelung für die Notbetreuung Ihrer Kinder hinsichtlich Ihrer Tätigkeitsbereiche noch erweitert. Im Folgenden können Sie den für Sie relevanten Auszug im Wortlaut nachlesen.

Mit freundlichen Grüßen

Diana Schilling

II. Notbetreuung

1) Tätigkeitsbereiche

Für den Anspruch auf die Notbetreuung in Schulen gelten seit dem 23. April 2020 erweiterte berufliche Tätigkeitsbereiche. Grundlage bildet die Coronabetreuungsverordnung (CoronaBetrVO), die mit Wirkung vom 27. April 2020 angepasst wird.

https://www.mags.nrw/erlasse-des-nrw-gesundheitsministeriums-zur-bekaempfung-der-corona-pandemie

Ein aktualisiertes Formular zum Nachweis des Betreuungsbedarfs für die Eltern ist unter der Rubrik bzw. dem Reiter „Notbetreuung“ zu finden.

https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/index.html

2) Alleinerziehende Elternteile

Alleinerziehende Elternteile, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen oder die sich aufgrund einer Schul- oder Hochschulausbildung in einer Abschlussprüfung befinden, haben ab dem 27. April 2020 Anspruch auf die Teilnahme ihres Kindes an der Notbetreuung, sofern eine private Betreuung nicht anderweitig organisiert werden kann. Dies gilt für jede Erwerbstätigkeit des alleinerziehenden Elternteils, unabhängig von der Auflistung der Tätigkeitsfelder, die sich aus der Anlage der CoronaBetrVO ergeben.

3) Notbetreuung an Wochenenden und Feiertagen

Mit der SchulMail Nr. 8 hatte ich Sie informiert, dass eine Wochenendbetreuung nur bis einschließlich 19. April 2020 erfolgt. Folglich findet sie ab sofort nicht länger statt. An Feiertagen findet ebenfalls keine Notbetreuung statt.

 

22.04.2020

 

21.04.2020

Elternbrief und Handlungsempfehlungen der Stadt Rheine

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

ergänzend zu der Mail, die Sie / ihr zum Unterrichtsbeginn für die Q2 heute (21.04.) erhalten habt, möchte ich an dieser Stelle noch auf einen Brief sowie Handlungsanweisungen der Stadt Rheine aufmerksam machen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Diana Schilling

Elternbrief der Stadt Rheine

Handlungsempfehlungen der Stadt Rheine

 

21.04.2020

Unterrichtsbeginn für die Jahrgangsstufe Q2

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

viele Schülerinnen und Schüler der Q2 werden am Donnerstag in die Schule zurückkommen, um sich in ihren Lerngruppen auf die bevorstehenden Abiturprüfungen vorzubereiten. Die Teilnahme an diesem Unterricht ist freiwillig, eine Abmeldung muss im Sekretariat erfolgen.

Es ist dringend zu beachten, dass nur symptomfreie Schülerinnen und Schüler in die Schule gehen dürfen. Außerdem sollten Schülerinnen und Schüler mit Vorerkrankungen oder chronischen Erkrankungen vor Rückkehr in die Schule Rücksprache mit ihrem Arzt halten. Sie müssen gegebenenfalls vor ihrem Schulbesuch die Schulleitung über ihr erhöhtes Risiko informieren.

Das Betreten der Schule ist bis zum 3. Mai ausschließlich den Schülerinnen und Schülern der Q2 sowie ihren Lehrkräften erlaubt; das Sekretariat ist nur telefonisch oder per E-Mail erreichbar.

Damit der Unterricht unter den geltenden Vorsichtsmaßnahmen zur Vermeidung von weiteren Infektionen stattfinden kann, ist es erforderlich, die Handlungsempfehlungen der Stadt Rheine, die auch auf der Homepage zu finden sind, und insbesondere auch die Hygienevorschriften zu beachten. Außerdem möchte ich den Ablauf des geplanten Unterrichts unter Berücksichtigung dieser Maßnahmen kurz erläutern:

  • Zunächst wird empfohlen, dass die Schülerinnen und Schüler nach Möglichkeit nicht mit dem Bus, sondern mit dem Fahrrad zur Schule kommen. Es stehen keine Schulbusse, aber alle Busse der C-Linien ungekürzt zur Verfügung. Nach Auskunft der Stadt reicht dieses Angebot für den jetzt einsetzenden, aber noch geringen Schülerverkehr aus.
  • Auf dem Schulgelände und im Gebäude muss dringend der Sicherheitsabstand von mindestens 1,50 Meter eingehalten werden.
  • Die Schule wird nur über die Eingänge zu den Treppenhäusern betreten und durch eine Tür im Forum wieder verlassen, sodass es nach Möglichkeit hier nicht zu zusätzlichen Begegnungen kommt. Nach Betreten und vor dem Verlassen des Schulgebäudes können die Hände desinfiziert werden – dafür stehen im Ein- und Ausgangsbereich entsprechende Spender zur Verfügung.
  • Die Toiletten im Erdgeschoss sind ebenfalls mit Desinfektionsmitteln ausgestattet.
  • Alle Räumlichkeiten, die in der Schule genutzt werden, werden täglich von unserem Reinigungsteam gereinigt und desinfiziert.
  • Die Räume sind ebenfalls mit Seife und Papierhandtüchern ausgestattet.
  • Damit die Schülerinnen und Schüler ihre Räume unverzüglich betreten können, werden diese nicht abgeschlossen.
  • In den Räumen sind die Tische so angeordnet, dass hier mit dem erforderlichen Sicherheitsabstand – je nach Raumgröße – an insgesamt sieben bis maximal 12 Tischen gearbeitet werden kann. (Die Fachlehrer werden ihre Lerngruppen entsprechend aufteilen und den jeweiligen Räumen zuordnen.)
  • Jeder Tisch wird nur von einem Schüler bzw. einer Schülerin pro Tag genutzt – es kann also während eines Unterrichts der Platz nicht mehr gewechselt werden. (Diese Maßnahme ist erforderlich, damit im Falle einer Infektion anschließend rückverfolgt werden kann, wer von der Infektion möglicherweise noch betroffen sein könnte und entsprechend in Quarantäne geschickt werden müsste.)
  • In den 5-Minuten-Pausen werden die Räume nicht verlassen – Toilettengänge sind jederzeit, aber nur einzeln möglich.
  • In den großen Pausen verlassen alle Schülerinnen und Schüler das Schulgebäude, Versammlungen – z.B. im Kioskbereich – sind auch unter Wahrung des Sicherheitsabstandes nicht erlaubt.
  • Es ist darauf zu achten, dass Kleidungsstücke und Taschen keine anderen Jacken etc. berühren, wenn sie abgelegt oder aufgehängt worden sind.
  • Es dürfen keine Materialien / Gegenstände anderer Schülerinnen und Schüler angefasst werden.
  • Der Tafelbereich ist der Lehrkraft vorbehalten.
  • Das Schulgelände muss nach Unterrichtsschluss sofort verlassen werden.

Außerdem werden alle noch einmal über Hinweisschilder auf die erforderliche Einhaltung der Hygienevorschriften (Hust- und Niesetikette sowie sorgfältiges Händewaschen) hingewiesen. Das Tragen von Mund-Nasen-Masken ist nicht vorgeschrieben. Selbstverständlich kann jede(r) für sich entscheiden, ob er/sie dies tun möchte.

Wir wissen, dass diese Vielzahl von Vorsichtsmaßnahmen den Unterricht beeinträchtigen kann. Es ist aber dringend erforderlich, dass alle Maßnahmen eingehalten werden, weil nur so die Verbreitung des Virus und eine Infektion unserer Schülerinnen und Schüler hier am Emsland vermieden werden kann. Und es ist auch wichtig – gerade im Hinblick auf das bevorstehende Abitur – daran zu denken, dass nicht nur jede(r) für sich, sondern auch für die Gesundheit seiner/ihrer Mitschüler*innen und Mitschüler verantwortlich ist!

Obwohl die Umstände außerordentlich und für viele sicherlich auch bedrückend sind: Wir freuen uns auf alle Begegnungen, die möglich werden – wenn auch aus angemessener Distanz!

Mit freundlichen Grüßen

Diana Schilling

 

18.04.2020

Aktuelle Informationen der Stadt Rheine zur Notbetreuung – auch am Emsland-Gymnasium

Hier als PDF-Datei

18.04.2020

Informationen des MSB für Schülerinnen und Schüler der Q2 sowie deren Eltern

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler der Q2,

in den aktuellen Mitteilungen des Ministeriums für Bildung und Schule von heute (18.04.) stehen wichtige Informationen zu folgenden Themen:

  • verpflichtende und freiwillige Teilnahme an schulische Veranstaltungen
  • Hygienevorschriften
  • Unterstützungsangebote für Schülerinnen  und Schüler

Ich leite diese im Folgenden an Sie und euch weiter. Außerdem möchte ich darauf hinweisen, dass wir für die Schülerinnen und Schüler nicht nur die nötigen Vorkehrungen in unserer Schule treffen werden, um die genannten Hygienevorschriften einzuhalten, sondern auch noch ein Handout vorbereiten, das für jeden Schüler und jede Schülerin die wichtigsten Hinweise noch einmal übersichtlich zusammenfasst.

Mit freundlichen Grüßen

Diana Schilling

Aus den Mitteilungen des Ministeriums für Schule und Bildung:

Nachfolgend informiere ich Sie nochmals konkret und klarstellend über verpflichtende und freiwillige schulische Veranstaltungen für unterschiedliche Schülergruppen, für die ab Donnerstag, 23. April 2020, die Schulen wieder geöffnet werden.

Die Zeit ab Montag, 20.04.2020, soll in den Schulen nur zur Vorbereitung dieses Neustarts genutzt werden – unter strikter Wahrung der unten dargestellten Vorgaben für Hygiene und Schutz der Beschäftigten.

Ein „normaler“ Besprechungs- und Konferenzbetrieb ist weder gemeint noch damit vereinbar.

I. Pflichtige und freiwillige schulische Veranstaltungen

In der SchulMail Nr. 14 wurde ausgeführt, dass die Wiederaufnahme des Schulbetriebs in der kommenden Woche zunächst alle weiterführenden Schulen betrifft, die Vorbereitungen auf Prüfungen und auf Abschlüsse vornehmen sowie Prüfungen abnehmen.

Die Teilnahme am Unterricht ab dem 23.04.2020 und den anderen damit im Zusammenhang stehenden schulischen Veranstaltungen ist verpflichtend

  • für Schülerinnen und Schüler an Berufskollegs mit bevorstehenden Terminen für dezentrale Abschlussprüfungen, für den schriftlichen Teil von Berufsabschlussprüfungen der Kammern und zuständigen Stellen (vgl. SchulMail Nr. 14, IV. Ziffer 1) sowie für Schülerinnen und Schüler in Bildungsgängen der Ausbildungsvorbereitung und der einjährigen Bildungsgänge der Berufsfachschule Anlage B,
  • für die Schülerinnen und Schüler weiterführender allgemeinbildender Schulen mit bevorstehenden Terminen zum Erwerb des Hauptschulabschlusses nach Klasse 10 oder des Mittleren Schulabschlusses (vgl. SchulMail Nr. 14, IV. Ziffer 3),
  • für Schülerinnen und Schüler an allen Förderschulen mit Abschlussklassen (vgl. SchulMail Nr. 14, IV. Ziffer 4).

Lediglich die Teilnahme an Lernangeboten in den jeweiligen Prüfungsfächern zur Vorbereitung auf die Abiturprüfungen ist freiwillig, weil die Schülerinnen und Schüler den curricularen Unterricht in der Q2 nahezu vollständig erhalten haben. Das Angebot einer freiwilligen schulischen Unterstützung bei der Prüfungsvorbereitung soll den aktuellen Umständen Rechnung tragen und ist daher eine Option, keine Pflicht.

II. Unterrichtsteilnahme von Schülerinnen und Schülern

Sofern Schülerinnen und Schüler in Bezug auf das Corona-Virus (COVID-19) relevante Vorerkrankungen (siehe hierzu III.) haben, entscheiden die Eltern – gegebenenfalls nach Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt, ob für ihr Kind eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch entstehen könnte. In diesem Fall benachrichtigen die Eltern unverzüglich die Schule und teilen schriftlich mit, dass aufgrund einer Vorerkrankung eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch bei ihrem Kind grundsätzlich möglich ist. Die Art der Vorerkrankung braucht aus Gründen des Datenschutzes nicht angegeben zu werden. Bei volljährigen Schülerinnen und Schülern gelten die vorstehenden Ausführungen entsprechend.

In der Folge entfällt die Pflicht zur Teilnahme am Präsenzunterricht. Diesen Schülerinnen und Schülern sollen Lernangebote für zu Hause gemacht werden (Lernen auf Distanz).

Eine Teilnahme an Prüfungen ist für diese Schülerinnen und Schülern durch besondere Maßnahmen zu ermöglichen. So muss das Schulgebäude zu einer bestimmten Zeit einzeln oder durch einen gesonderten Eingang betreten werden können und erforderlichenfalls die Prüfung in einem eigenen Raum durchgeführt werden. Können diese Schutzmaßnahmen nicht sichergestellt werden, soll ein Nachholtermin unter dann geeigneten Bedingungen angeboten werden. Im Übrigen gelten die allgemeinen Regeln für das krankheitsbedingte Versäumen von Prüfungen.

[…]

IV. Anforderungen an die Hygiene in der Schule

Basierend auf der Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH), des Bundesverbandes der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD) und der Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin (GHUP) ist bei der Beachtung von Präventionsmaßnahmen und der Einhaltung bestimmter Rahmenbedingungen die Wiederaufnahme des Schulbetriebs möglich. Auch Prüfungen können dann durchgeführt werden.

Im Wesentlichen sind die nachstehend genannten Punkte zu beachten:

  • Zahl und Zusammensetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Die Teilnehmerzahl ist zu begrenzen in Abhängigkeit von den zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten und der Zahl der benötigten Aufsichtspersonen. Es muss zwischen den Schülerinnen und Schülern (Prüflingen) und zwischen diesen und Lehrkräften (Prüfende / Aufsichtspersonal) ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden können.

Es hat eine namentliche und nach Sitzplatz bezogene Registrierung zu erfolgen, um eine etwaige Nachbefragung bzw. Kontakt-Nachverfolgung zu ermöglichen.

Personen mit bestimmten Vorerkrankungen (s.o.) sollten Rücksprache mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt nehmen.

  • Persönliches Verhalten

Neben Beachten der Husten- und Nieß-Etikette, der Händehygiene und der Abstandsregeln sollten keine Bedarfsgegenstände wie Gläser, Flaschen zum Trinken, Löffel etc. gemeinsam genutzt werden.

  • Ausschluss von Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit Symptomen

Symptomatisch kranke Personen sind von der Teilnahme an Unterricht und Prüfungen auszuschließen. Die Beteiligten (Prüflinge und Prüfende) sollten keiner gefährdeten Gruppe (s.o.) angehören. Zur Symptomatik bei COVID-19 finden Sie Hinweise in der verlinkten medizinisch-hygienischen Stellungnahme.

  • Gestaltung des Unterrichts- bzw. Prüfungsraums

Die Gestaltung der Räumlichkeit muss von der Tisch- und Sitzordnung, dem Zugang zum Raum (auch Treppenhäuser und sonstige Verkehrsflächen) und zum Sitzplatz, den Belüftungsmöglichkeiten und dem Zugang zu Toiletten und Waschgelegenheiten die Gewähr bieten, dass der vorgegebene Mindestabstand zwischen Prüflingen und Prüfern von 1,5 Metern zu jedem Zeitpunkt eingehalten werden kann. Die Hand-Kontaktflächen wie z.B. Tische sollen leicht zu reinigen sein.

  • Erweiterte Präventivmaßnahmen durch Tragen von Masken

Eine Maskenpflicht ist nur dann erforderlich, wenn die gebotene Abstandswahrung nicht eingehalten werden kann.

  • Händewasch- und Händedesinfektionsmöglichkeiten

Es ist für ausreichende Hände-Waschmöglichkeiten zu sorgen. Die Sanitäranlagen müssen mindestens mit ausreichend Seifenspendern ausgestattet sein. Sie müssen unter dem Kriterium der Abstandswahrung gut erreichbar sein. Der Zugang zur Händedesinfektion sollte vor Eintritt in den Unterrichts- bzw. Prüfungsraum und gegebenenfalls zusätzlich an gut erreichbaren Plätzen im Gebäude wie z.B. auf Fluren ermöglicht werden. Auf das Händeschütteln soll verzichtet werden. Die Hände sollten regelmäßig und gründlich mit Wasser und Seife über 20-30 Sekunden gewaschen werden. Hautverträgliche Händedesinfektionsmittel auf Alkoholbasis können bei nicht sichtbarer Verschmutzung alternativ benutzt werden.

  • Mittel für die Händehygiene und für Reinigung und Flächendesinfektion
    Bei Verwendung von Desinfektionsmitteln für bestimmte, häufig von unterschiedlichen Personen berührten Flächen sollten nur geeignete Desinfektionsmittel für alle Handkontaktflächen verwendet werden. Ihr Schulträger verfügt dazu über die notwendigen Informationen.
  • Standards für die Sauberkeit in den Schulen

Potentiell kontaminierte Flächen, die durch Händekontakte zu einer Übertragung beitragen könnten, sollen durch eine arbeitstägliche Reinigung und in zuvor definierten Bereichen (z.B. Handkontaktflächen, gemeinsam benutze Tastaturen, Sanitäranlagen, Türkliniken und Treppenläufe) ggfls. durch eine zusätzliche Flächendesinfektion mittels Wischdesinfektion (z.B. vorgetränkte Wischtücher) dekontaminiert werden. Es sollten nur geeignete Desinfektionsmittel für alle Handkontaktflächen verwendet werden. Ihr Schulträger verfügt dazu über die notwendigen Informationen.

  • Hygieneplan

Die ergriffenen Maßnahmen sollen Eingang finden in den Hygieneplan nach § 36 Absatz 1 Infektionsschutzgesetz.

  • Kommunikation der Prüfungsbedingungen

Informationen zu den Prüfungsvoraussetzungen sollen schriftlich zusammengefasst werden und allen Beteiligten einschließlich der Erziehungsberechtigten, des sonstigen Schulpersonals und sonstiger Personen, die sich während des Unterrichts und der Prüfungen im Schulgebäude aufhalten, ausgehändigt oder in geeigneter Form zur Kenntnis gebracht werden.

Die medizinisch-hygienische Stellungnahme können Sie hier

https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/FAQneu_Coronavirus_Hygiene/index.html

nachlesen.

Schulträger, die sich über zuverlässige Beschaffungsmöglichkeiten für geeignete Desinfektions- und Reinigungsmittel sowie für geeignete Masken für den Infektionsschutz informieren wollen, können das hier tun:

Krisenstab bei der Bezirksregierung Münster

Krisenstab@brms.nrw.de

Mobil: 0173/2918330

V. Unterstützungsangebote für Schülerinnen und Schüler

Ein besonderes Thema ist der Umgang mit Ängsten vor Ansteckung mit dem Corona-Virus (COVID-19), die neben Lehrkräften auch Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern ggf. haben. Diese Ängste müssen in jedem Fall ernst genommen werden. Für die Betroffenen ist es hilfreich, möglichst umfassend und transparent über die vor Ort geltenden Sachverhalte und die durchgeführten Hygienemaßnahmen informiert zu werden. Verunsicherte Menschen benötigen klare Information: Was kann ich selbst tun, wie geht es weiter, auf welche Unterstützungsangebote kann ich zurückgreifen?

Sollte es sich hierbei um Ängste handeln, die sehr stark ausgeprägt sind, können sich alle zuvor genannten Betroffenen auch an die für sie zuständige Schulpsychologische Beratungsstelle wenden, die Kontaktdaten finden Sie hier:

https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/FAQneu_Coronarvirus_Schulpsychologische-Dienste/index.html

Mehr Informationen zum Thema „Umgang mit Ängsten“ haben wir auch auf unserer Informationsseite „Schule und Corona“ zusammengestellt:

http://schulpsychologie.nrw.de/schule-und-corona/lehrkraefte/aengste/index.html

Auf dieser Informationsseite gibt es darüber hinaus auch weitere Informationen für Lehrkräfte, Eltern, Schülerinnen und Schüler zu Themen wie Gestaltung des ersten Unterrichtstages, Umgang mit heterogenen Lernausgangslagen, Eltern- und Schülerfragen, sowie ein Spezial „Sicher durchs Abitur“.

 

17.04.2020

Auszüge aus der aktuellen Mail des Ministeriums für Schule und Bildung

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

im Folgenden teile ich Ihnen und euch die für uns relevanten Inhalte der aktuellen Mail des Ministeriums für Schule und Bildung von gestern Abend mit. Es werden dort sehr viele wichtige Fragen aufgegriffen, aber leider nur zum Teil auch schon beantwortet. Ich werde Sie und euch weiterhin auf dem Laufenden halten!

Auf der Grundlage des gestern gefassten Beschlusses der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder plant das Ministerium für Schule und Bildung eine vorsichtige und gestufte Wiederaufnahme des Schulbetriebs in Nordrhein-Westfalen:

 […]

I. Schrittweise Wiederaufnahme des Schulbetriebs

Die gestrige Entscheidung macht es möglich, dass nach entsprechenden Vorbereitungen der Schulbetrieb zunächst für Schülerinnen und Schüler aus Abschlussklassen ab Donnerstag, 23. April 2020, wiederaufgenommen wird. Dabei geht es an allen weiterführenden Schulen um Prüfungen und Prüfungsvorbereitungen sowie die Vorbereitung auf Abschlüsse. Dazu sollen zunächst die Lehrerinnen und Lehrer vom 20. April 2020 bis einschließlich 22. April 2020 Vorlauf erhalten, um die organisatorischen und alle weiteren notwendigen Voraussetzungen für den Schulbetrieb schaffen zu können.

Die Grundschulen hingegen bleiben aufgrund der gestern getroffenen Vereinbarungen zunächst noch geschlossen.

Sollte die Entwicklung der Infektionsraten es zulassen, dann sollen sie allerdings schrittweise ab dem 4. Mai 2020 geöffnet werden – vorrangig für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4, um diese Kinder so gut wie möglich auf den im Sommer bevorstehenden Wechsel auf die weiterführenden Schulen vorzubereiten

II. Schulorganisatorische Rahmenbedingungen

  1. Hygiene

Gemäß § 36 Absatz 1 Infektionsschutzgesetz besteht die Pflicht, in Schulen die Einhaltung der Infektionshygiene in einem Hygieneplan festzulegen. Einen Musterhygieneplan finden Sie im Bildungsportal unter:

www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/800-Muster-Hygieneplan/index.html

Weitere Handlungsempfehlungen zum Einsatz von Lehrerinnen und Lehrern – insbesondere in Prüfungssituationen – sowie das weitere an Schule tätige Personal werden vom Betriebsärztlichen Dienst (B·A·D GmbH) zur Verfügung gestellt.

Darüber hinaus werde ich Ihnen in Kürze weitere Handlungsempfehlungen zur schulischen Hygiene unter Pandemiebedingungen übermitteln, die von der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene gemeinsam mit dem Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes sowie der Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin erarbeitet wurden.

  1. Raumnutzungskonzept

Aus Gründen eines fortdauernden Infektionsschutzes ist damit zu rechnen, dass auf absehbare Zeit die Klassen und Kurse nicht in der ursprünglichen Größe unterrichtet bzw. auf Prüfungen und Abschlüsse vorbereitet werden können, sondern dass zumindest eine Teilung der Lerngruppen erforderlich sein wird.

Die dreitägige Vorlaufzeit vom 20. April 2020 bis zum 22. April 2020 gibt die Gelegenheit, in den Schulen Raumnutzungskonzepte zu entwickeln, die einen ausreichenden Abstand bei der Benutzung der einzelnen Räume sowie der Verkehrsflächen und Pausenhöfe sicherstellen. Es empfiehlt sich ein abgestimmtes Vorgehen mit dem Schulträger.

  1. Planung des Personaleinsatzes

Die außergewöhnlichen Umstände für den Schul- und Unterrichtsbetrieb in den kommenden Wochen erfordern besondere Planungen zum Einsatz der Lehrerinnen und Lehrer. Als Folge der Pandemie ergeben sich erhöhte Krankenstände. Zudem bringt Covid-19 besondere Risiken für bestimmte Personengruppen mit sich. Ich werde Ihnen zum Umgang mit den damit verbundenen Fragen weitere Informationen übermitteln.

  1. Schülerbeförderung

Ein weiteres Thema, das mit der Wiederaufnahme des Schulbetriebs in engem Zusammenhang steht, ist die Schülerbeförderung. Die Frage einer infektionsschutzrechtlich zulässigen Benutzung von Bussen und Bahnen gehört jedoch nicht zum Zuständigkeitsbereich des Ministeriums für Schule und Bildung.

Mit dem dreitägigen organisatorischen Vorlauf vom 20. April 2020 bis zum 22. April 2020 und einer sehr klaren Definition der zunächst erwarteten Schülergruppen können wir jedoch immerhin zur Planungssicherheit konstruktiv beitragen, so dass die zuständigen Stellen ausreichende Kapazitäten schaffen können.

III. Fortsetzung und Ausweitung der Notbetreuung

Solange es gerade für die jüngeren Schülerinnen und Schüler keinen geregelten Unterricht geben kann, wird das bewährte Notbetreuungsangebot in den Grundschulen und den weiterführenden Schulen insbesondere für die Jahrgangsstufen eins bis sechs aufrechterhalten.

Es soll zudem ab dem 23. April 2020 um weitere Bedarfsgruppen erweitert werden, um auch denjenigen Eltern ein Angebot machen zu können, die aufgrund des Wiedereinstiegs wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehren. Hierzu werden Sie rechtzeitig weitere Informationen erhalten.

IV. Schulform- und bildungsgangbezogene Regelungen

  1. […]
  2. Abiturprüfungen

Ebenfalls ab dem kommenden Donnerstag, 23. April 2020, sollen die Abiturientinnen und Abiturienten in den allgemeinbildenden Schulen Gelegenheit bekommen, sich gezielt auf die Abiturprüfungen vorzubereiten. Dabei geht es jedoch nicht um die Wiederaufnahme des Unterrichts nach Stundenplan. Vielmehr sollen sie in ihren jeweiligen Prüfungsfächern noch einmal gezielte Lernangebote bekommen. Die Wahrnehmung dieser Angebote ist freiwillig. Schülerinnen und Schüler, die sich zuhause auf ihre Prüfungen vorbereiten wollen, können das tun, müssen sich aber bei ihrer Schule abmelden.

Die Verschiebung der Abiturprüfungen um drei Wochen gibt zudem jenen Schülergruppen, die aufgrund der Schulschließungen noch nicht alle Leistungsnachweise für die Zulassung zu den Abiturprüfungen erbringen konnten – also noch nicht alle so genannten Vorabiturklausuren geschrieben haben – Gelegenheit, das nachzuholen.

Für angehende Abiturientinnen und Abiturienten aus dem Kreis Heinsberg, deren Schulen ja bereits länger geschlossen waren, werden zudem unter Nutzung auch der zentralen Nachschreibetermine für die Abiturprüfungen individuelle Lösungen angestrebt.

  1. Zentrale Prüfungen 10 (ZP 10)

In den weiterführenden allgemeinbildenden Schulen sollen mit Priorität die Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden, die im Sommer den Hauptschulabschluss nach Klasse 10 oder den Mittleren Schulabschluss erwerben können. Auch hier ist die bestmögliche Vorbereitung das Ziel.

Da auch diese Klassen aus Gründen des Infektionsschutzes voraussichtlich geteilt werden müssen, wird die Wiederaufnahme des Unterrichts allerdings auch für diese Schülerinnen und Schüler keine Rückkehr zum „Normalbetrieb“ bedeuten, sondern vielfach mit einem Wechsel von Lehrkräften und einem den schulischen Verhältnissen anzupassenden Unterrichtsangebot in möglichst allen Unterrichtsfächern, vorrangig aber in den Kernfächern, verbunden sein.

Aufgrund der unterschiedlich weit gediehenen Vorbereitungen der Schülerinnen und Schüler wollen wir in diesem Jahr auf eine Prüfung mit landeseinheitlich gestellten Aufgaben verzichten. An deren Stelle soll eine durch die Lehrkräfte der Schule zu erstellende Prüfungsarbeit treten. Diese orientiert sich einerseits an den inhaltlichen Vorgaben für die ZP 10, nimmt aber andererseits auch stärker auf den tatsächlich erteilten Unterricht Bezug – stärker, als das bei zentralen Prüfungen möglich ist. Diese Prüfungsarbeiten können dann auch zu einem späteren Zeitpunkt als dem für die ZP 10 vorgesehenen ersten Prüfungstag, 12. Mai 2020, geschrieben werden.

Hierzu bedarf es einer Änderung der rechtlichen Vorschriften, die kurzfristig zu erfolgen hat.

  1. […]
  2. Lernen auf Distanz

Das Ruhen des Unterrichts hat alle am Schulleben Beteiligten, Schulleitungen, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, aber auch Eltern von jetzt auf gleich in eine Situation versetzt, in der Unterricht am gleichen Ort zur gleichen Zeit nicht mehr möglich war. Vieles, was im gewohnten Unterricht gut funktioniert hat, konnte nicht fortgesetzt werden. Dennoch war von Anfang an klar, dass die Schulen ihren Schülerinnen und Schülern Lernangebote machen sollten. Unsere Lehrkräfte sind hervorragend ausgebildet und sie wissen am besten, wie sie Lernprozesse anregen und organisieren müssen. Dafür hat es in den letzten Wochen viele gute Beispiele gegeben. Wir sind froh, dass wir in diesen Zeiten auf die Expertise unserer Lehrkräfte zurückgreifen können, und ich möchte die Gelegenheit nutzen, um mich für das besondere Engagement an dieser Stelle zu bedanken.

Je näher wir uns auf das Schuljahresende zubewegen, desto drängender werden auch die Fragen nach der Bewertung der Lernangebote. Wir haben im Rahmen unserer FAQ-Liste und auch im Rahmen der 9. Schulmail hervorgehoben, dass die während des Ruhens des Unterrichts bearbeiteten Aufgaben keiner Leistungskontrolle oder -bewertung unterliegen. Knüpft der Unterricht nach Wiederbeginn an die bearbeiteten Aufgaben an, so können Leistungen, die dann, auch infolge des häuslichen Arbeitens, aus dem Unterricht erwachsen, bewertet werden.

Für die jetzt anstehende Phase der Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebs werden wir darauf hinwirken, dass gute Leistungen, die während des Lernens auf Distanz erbracht worden sind und noch erbracht werden, auch zur Kenntnis genommen werden und in die Abschlussnote im Rahmen der Sonstigen Leistungen im Unterricht miteinfließen können. Nicht erbrachte oder nicht hinreichende Leistungen hingegen werden nicht in die Zeugnisnote einbezogen. Wir berücksichtigen hierbei den Umstand, dass es in dieser Zeit individuelle Situationen geben kann, die dazu führen, dass Aufgaben nicht so erledigt werden können wie es im Präsenzunterricht ggf. möglich gewesen wäre. In diesen Fällen werden Lehrkräfte vor allem gezielt beraten und unterstützend aktiv werden, auch hinsichtlich geeigneter Strategien, um Lernziele dennoch zu erreichen.

Es gilt auch weiterhin beim Lernen auf Distanz, Augenmaß zu bewahren.

V. […]

VI. Unterstützung bei der Rückkehr in den schulischen Alltag

Die Rückkehr in den schulischen Alltag unter Beibehaltung besonderer Regeln und Vorsichtsmaßnahmen ist für alle Beteiligten eine Herausforderung. Sie sollten daher auch die psychosozialen und möglichen krisenhaften Aspekte im Blick behalten. Um Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen hierbei nachhaltig zu unterstützen, hat die Landesstelle für Schulpsychologie und Schulpsychologische Krisenintervention ein umfassendes Unterstützungskonzept erarbeitet, das Ihnen ab sofort unter

www.schulpsychologie.nrw.de/schule-und-corona/schule-und-corona.html

zur Verfügung steht.

Folgende Unterstützungsangebote stehen konkret bereit:

  • Wiederaufnahme des Schulbetriebs – der erste Tag: Beispielplanung für eine Klassenleitungsstunde und für den Ablauf des ersten Tages
  • Leitfaden: Eine FAQ-Handreichung mit zentralen Fragen, die sich im Zusammenhang mit der Wiederaufnahme des Schulbetriebs ergeben, beantwortet aus schulfachlicher und schulpsychologischer Sicht
  • Video-Clips: kurze Videobeiträgen mit Antworten zu zentralen Fragen, die die Schulgemeinschaft bewegen
  • Sicher durchs Abitur: Tipps für Abiturientinnen und Abiturienten, um sicher, stark und gesund durchs Abitur zu kommen
  • Schulisches und schulpsychologisches Krisenmanagement: Konkrete Hinweise auf Basis des Notfallordners zum schulischen und schulpsychologischen Krisenmanagement
  • Telefonische Beratung: Beratungsangebot der Schulpsychologischen Beratungsstellen und des Schulischen Krisenbeauftragten

Wegen der weiterhin dynamischen Entwicklung der Lage sowie der Ankündigung der Bundeskanzlerin, am 30. April 2020 erneut mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten zu beraten, planen wir diese Schritte zunächst nur bis zum 4. Mai 2020.

 

17.04.2020

Informationen über die Fortsetzung des ‚Homeschoolings‘ für die Jahrgänge 5 bis Q1

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

wie wir seit Mittwochabend wissen, wird für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 bis Q1 am 20. April das „Lernen auf Distanz“ vorläufig bis zum 4. Mai fortgesetzt. Wir haben für die Fortsetzung dieses ‚Homeschoolings‘ gestern Vereinbarungen getroffen und hierbei auch viele hilfreiche Rückmeldungen von Ihnen berücksichtigt.

Für das weitere ‚Homeschooling‘ soll das bisherige bewährte Verfahren beibehalten werden: Alle Kolleginnen und Kollegen stellen ihre Aufgaben in die jeweiligen Klassenordner und tragen sie in die Excel-Tabellen ein. Diese Regelung gilt dann ab kommenden Montag (20.04.) für alle Fächer, wobei der zeitliche Arbeitsumfang nur 50 Prozent der jeweiligen Unterrichtszeit betragen soll. Für alle Aufgaben gilt weiterhin, dass sie nach der Wiederaufnahme des Schulbetriebs sicherstellen, dass alle auf einem gemeinsamen Stand sind – sie können weiterhin vertiefend sein, aber auch neue Inhalte haben, die  nach erneutem Schulbeginn jedoch nur abgerufen, nicht aber abgeprüft werden sollen.  (In diesem Zusammenhang möchte ich Sie auch auf eine aktuelle Mail des Ministeriums für Schule und Bildung hinweisen, die unter Punkt IV, 5 („Lernen auf Distanz“) auch auf die Bewertbarkeit von außerhalb der Schulen erbrachten Leistungen eingeht. Wir werden diese Mitteilungen zeitnah auf unsere Homepage stellen.)

Einige Kolleginnen und Kollegen werden auch weiterhin mit Padlets arbeiten und dann entsprechende Hinweise in den Datenordnern eintragen, damit alle einen Überblick über gestellte Aufgaben behalten.

Wir empfehlen Ihren Kindern/euch, dass die Aufgaben nach dem Rhythmus des Stundenplans bearbeitet werden – dann ist die Arbeitsbelastung auf alle Tage etwa gleich verteilt.

Viele Kolleginnen und Kollegen werden außerdem die Lernplattform Sofatutor nutzen. Genauere Informationen dazu werden dann die jeweiligen Fachlehrer*innen mitteilen. Wir haben zwar festgestellt, dass die Lernangebote bei Sofatutor nicht in allen Fällen den Lehrplänen entsprechen, aber ergänzende und motivierende Anreize zum Lernen bieten.

Wir nähern uns in kleinen Schritten wieder dem vertrauten Schulalltag, den sich mittlerweile sicherlich alle wünschen…

Bis dahin müssen wir aber weiterhin gemeinsam neue Wege beschreiten – dafür wünsche ich uns allen gutes Gelingen und nach hoffentlich erholsamen Ferien am Montag einen guten Start!

Ihnen, liebe Eltern, danke ich sehr herzlich für Ihre Unterstützung! Ohne diese wäre unsere „Schule auf Distanz“ gar nicht möglich.

Herzliche Grüße

Diana Schilling

 

17.04.2020

Informationen für die Q2 zur Wiederaufnahme des Schulbetriebs ab dem 23. April

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler der Q2,

wie wir seit Mittwoch Abend wissen, sieht das Land NRW eine Wiederaufnahme des Unterrichts für die Q2 ab kommendem Donnerstag, also dem 23. April, vor.

Für diesen Wiedereinstieg mit dem Unterricht für die Q2 haben wir gestern folgende Vereinbarungen getroffen:

Zunächst werden Vorbereitungen getroffen, die die Einhaltung der Hygiene-Vorschriften gewährleisten – am 21.04. wird mit Vertretern des Schulträgers eine Schulbegehung bei uns durchgeführt. Aus der aktuellen Mitteilung des Ministeriums, deren für uns relevanten Inhalte auch auf der Homepage unserer Schule veröffentlicht werden, geht hervor, dass die Teilnahme an diesem Unterricht, der ausschließlich der Prüfungsvorbereitung dienen soll, für die Schülerinnen und Schüler freiwillig ist.

Am 23. und 24. April werden die Vorabitur-Nachschreibklausuren geschrieben. Die Teilnahme hieran ist für die Betroffenen verbindlich. Parallel dazu wird aber auch der Unterricht – so weit wie möglich nach dem bisherigen Stundenplan – für alle fortgeführt. Da diese Wiederaufnahme des Unterrichts vor allem der Prüfungsvorbereitung dienen soll, wird er auch nur in den Prüfungsgruppen stattfinden. Darüber hinaus soll aber auch für alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit bestehen, ihre Noten in einem persönlichen Gespräch mitgeteilt zu bekommen. Hierfür haben wir die Mittagspausen vom 23.04. bis 29.04. eingeplant, damit  es nicht zu unnötigen Überschneidungen mit dem Fachunterricht kommen muss. Die jeweiligen Fachlehrer*innen werden darüber noch informieren. (Dieses Angebot kann auf diejenigen Kursteilnehmer*innen beschränkt bleiben, die nicht ohnehin als Prüflinge in den jeweiligen Kursen anwesend sind und dort auch ihre Vorabitur-Klausuren zurückerhalten.)

Zu den einzuhaltenden Hygienemaßnahmen zählt auch, dass wir nur in kleineren Gruppen unterrichten werden. Darüber, wie wir dies im Einzelnen umsetzen wollen, wird es zu Beginn der kommenden Woche noch weitere Informationen geben. So muss auch noch dringend die Frage geklärt werden, wann und wie viele Busse eingesetzt werden, um die erforderliche Distanz zwischen den Schülerinnen und Schülern zu gewährleisten.

Insbesondere warten wir auch auf nähere Informationen dazu, wie sich Schülerinnen und Schüler, die zu einer Risikogruppe gehören oder Angehörige einer Risikogruppe haben, verhalten sollen. Sobald es hierzu offizielle Mitteilungen gibt, werde ich sie auf der Homepage veröffentlichen und in der kommenden Woche per E-Mail mitteilen. Auf jeden Fall sollte hier gelten: Die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler sowie ihrer Angehörigen darf nicht unnötig gefährdet werden. Sollten Schülerinnen und Schüler, die eine Klausur nachschreiben müssen, betroffen sein, soll sie bzw. er sich bitte zeitnah mit Herrn Sprenger oder mir persönlich in Verbindung setzen.

Außerdem bitte ich alle diejenigen, die aus persönlichen Gründen am Unterricht der Q2 nicht teilnehmen werden, darüber per E-Mail das Sekretariat zu informieren.

Die Situation ist und bleibt für uns alle sehr unbefriedigend. Ich hoffe aber sehr, dass wir von kommender Woche an gemeinsam etwas zuversichtlicher auf die bevorstehenden Abiturprüfungen blicken können.

Ich wünsche euch, liebe Schülerinnen und Schüler, dass ihr die noch verbleibenden Wochen für eure weitere Vorbereitung erfolgreich nutzen könnt. Bleibt bitte alle gesund!!

Ihnen, liebe Eltern, danke ich für Ihre Geduld und Ihre Unterstützung, ohne die wir diese schwierige Zeit für unsere künftigen Abiturientinnen und Abiturienten nicht bewältigen könnten.

Herzliche Grüße

Diana Schilling

 

16.04.2020

Zeitplan für das Abitur

Die Termine für die Vorbeitung zum Abitur wurden angepasst und können hier eingesehen werden. Aufgrund der aktuellen Situation sind Änderungen jederzeit möglich!

 

15.04.2020

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

zu den Gesprächen der Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin hat die Stadt Rheine heute um 18.30 folgende Mitteilung an die Schulleitungen versandt:

„Fahrplan“ zur Wiedereröffnung der Schulen

Nachdem sich am heutigen Nachmittag die Bundeskanzlerin mit den Länderchefs zum weiteren Umgang mit der Corona-Pandemie werden aktuell im Rahmen einer Pressekonferenz Details bekanntgegeben.

Demnach zeichnet sich eine sukzessive Wiedereröffnung der Schulen ab dem 4. Mai 2020 ab, Priorität sollen die Prüfungen und Prüfungsvorbereitungen der Abschlussklassen haben. Bis zum 29.04.2020 soll die Kultusministerkonferenz ein Konzept zu Hygiene- und Schutzmaßnahmen, aber auch organisatorischen Vorgaben zur Größe von Lerngruppen etc. erarbeiten, damit die Schulen unter entsprechenden Voraussetzungen schrittweise wieder in Betrieb gehen können. Im Papier der Bundesregierung ist zudem nicht ausgeschlossen, dass unter bestimmten Voraussetzungen Prüfungsvorbereitungen und Prüfungen auch schon eher zugelassen werden können. Zugleich soll die Notbetreuung ausgeweitet werden. Dazu erwarten wir schon sehr kurzfristig Informationen, um die Antragstellung- und Bewilligung nach dem bisher bewährten Verfahren entsprechend der neuen Vorgaben dann bereits ab der kommenden Woche umsetzen zu können.

Weitere Informationen werden morgen folgen. 

Darüber, was diese Nachrichten für die Planung und Koordinierung des fortzuführenden ‚Homeschoolings‘ in den kommenden Wochen bedeuten, werden wir uns morgen in der Schule beraten. Ich werde Sie und euch dann am Freitag ausführlich informieren.

Bis dahin wünsche ich allen noch ein paar entspannte Ferientage – und dass es Ihnen allen und euch weiterhin gut geht

Mit freundlichen Grüßen

Diana Schilling

 

09.04.2020

Wie geht es weiter nach den Osterferien?

Das Ministerium schreibt dazu auf der Internetseite:

„Das Ministerium für Schule und Bildung wird nicht spekulieren, sondern informieren. Derzeit gilt die Anordnung des Gesundheitsministeriums zur Schulschließung bis zum 19. April. Damit die Schulen, die Eltern, Lehrkräfte sowie die Schülerinnen und Schüler rechtzeitig vor dem 20. April Klarheit erhalten, beabsichtigt das Ministerium bis zum 15. April 2020 darüber zu informieren, wie es weitergeht.

Dabei werden die Ergebnisse der Beratungen der Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin vom 14. April zu berücksichtigen sein. Bei den Informationen des Ministeriums für Schule und Bildung am 15. April geht es vor allem um die konkrete Ausgestaltung und den Zeitpunkt der Wiederaufnahme des Schulbetriebs nach dem 19. April sowie die Rahmenbedingungen für danach anstehende Prüfungstermine. Alle heute schon auftretenden Fragen sind beabsichtigt, auch auf der Grundlage bis dahin zusätzlich gewonnener Erkenntnisse konkret zu beantworten.

Wichtig ist, dass bei allen Entscheidungen, die getroffen werden, die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler, der Lehrkräfte und aller in Schule Beteiligten im Mittelpunkt steht. Die Entscheidung darüber wie und unter welchen Maßgaben es nach den Osterferien weitergeht, wird vor allem unter den Gesichtspunkten des Gesundheitsschutzes zu treffen sein und unter Berücksichtigung aller Vorgaben der zuständigen Gesundheitsbehörden und unter Beachtung des Infektionsschutzes.“

Auch die Stadt Rheine als Schulträger wird die Veröffentlichungen unmittelbar sichten und dann mit den Schulen, Trägern der OGS und Betreuung und Caterern in Kontakt treten.

 

03.04.2020

Schulseelsorge bietet Telefonberatung an

Wir möchten die Eltern unserer Schülerinnen und Schüler darüber informieren, dass die Schulseelsorge aktuell auch Telefonberatungen anbietet. Sollten Sie dieses Angebot in Anspruch nehmen wollen, wenden Sie sich bitte an die Klassenlehrerinnen und -lehrer, damit der Kontakt vermittelt werden kann.

 

02.04.2020

Aktuelle Informationen der Stadt Rheine zum Corona-Virus

 

Corona-Schutzverordnung gilt noch bis zum 19. April 2020

Die Corona-Schutzverordnung des Landes NRW mit den Regelungen zu Beschränkungen des öffentlichen Lebens gilt noch bis einschließlich 19. April 2020 und ist an dieser Stelle nachzulesen.

Schulbetrieb nach den Osterferien

Ob und wie erfolgt der Schulbetrieb nach den Osterferien? Auf diese Frage kann die Stadt Rheine als Schulträger derzeit noch keine verbindliche Antwort geben. Zwar hat das Schulministerium aktuell die neuen Terminplanungen für die Prüfungen der Klassen 10 sowie der Abiturprüfungen verfügt. Das Ministerium schreibt jedoch auch, dass „Voraussetzung für die Umsetzung dieser Terminpläne ist die rechtzeitige Wiederaufnahme eines geregelten Unterrichts- und Schulbetriebs.“ sei.

Um möglichst rechtzeitig Klarheit zu bekommen, hat der zuständige Beigeordnete Herr Gausmann am heutigen Tage den Staatssekretär Mathias Richter im Schulministerium angeschrieben. Zusätzlich wurden auch die örtlich zuständigen Landtagsabgeordneten informiert.

Wir halten Sie sowohl noch in dieser Woche als auch während der Osterferien über dieses Format auf dem Laufenden, wenn uns dazu neue Informationen vorliegen. Das betrifft insbesondere auch Informationen zur Frage des Schülerverkehrs und des Caterings sowie zum ob und wie der Betreuung und OGS an den Schulen.

Stornokosten für abgesagte Klassenfahrten und Schulausflüge

Entsprechend der Weisung des Schulministeriums sind alle Klassenfahrten, Ausflüge und Exkursionen bis zu den Sommerferien abzusagen.

Ob und inwieweit Stornokosten bei bereits getätigten Buchungen anfallen, darüber kann nur der jeweils individuell zwischen der Schule und dem Unternehmen (z. B. Busunternehmen, Jugendherbergen, Reiseveranstalter) geschlossene Vertrag Aufschluss geben. In Abstimmung mit unserer Rechtsabteilung können wir Ihnen daher leider keine generelle Empfehlung aussprechen, wie mit Stornokosten umzugehen ist. Wir gehen aber davon aus, dass sich die Schulen auf die Zusage des Schulministeriums verlassen können, hier Unterstützung zu erhalten. In Zweifelsfällen stehen wir auch gerne für Rückfragen zur Verfügung.

Beschlüsse des Rates der Stadt Rheine

Am vergangenen Dienstag tagte der Rat der Stadt Rheine und hat aufgrund der Corona-Krise sämtliche Beschlüsse der Fachausschüsse zur Beratung und Entscheidung an sich gezogen. Der Rat hat u.a. einstimmig die Erstattung der Elternbeiträge für Kita und Betreuung für die Zeit der Schließung der Einrichtungen beschlossen sowie auch den Entwurfsplanungen für die Ertüchtigung der Michaelschule und der Canisiusschule zugestimmt. Die Beschlüsse können hier nachvollzogen werden. Über das weitere Vorgehen zur Konkretisierung der Planungen informieren wir die betroffenen Schulen zu gegebener Zeit.

Telefonnummern für Rat und Hilfe

Das NRW-Familienministerium hat Beratungstelefonnummern für Kinder, Mütter und Väter in der Krise zusammengefasst. Sie finden die Telefonnummern hier und können ggf. auf Ihren Internetseiten darauf verlinken.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

im Auftrag

Wiebke Gehrke, Fachbereichsleiterin

 

27.03.2020

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler!

Wie Sie / ihr der angehängten Pressemitteilung des Ministeriums für Schule und Bildung entnehmen können/könnt, wird der Start für das Abitur in diesem Jahr auf den 12. Mai verschoben. Das ist sicherlich unter den gegebenen Umständen eine gute Nachricht, weil sie uns allen Planungssicherheit gibt. Darüber, welche weiteren Konsequenzen (z.B. hinsichtlich der noch nicht geschriebenen Vorabitur-Klausuren) sich daraus ergeben, werde ich Sie auf dem Laufenden halten. (Neue Mitteilungen hierzu können Sie / könnt ihr immer zeitnah auf unserer Homepage nachlesen.)

Ich wünsche Ihnen/euch allen trotz der vielen Einschränkungen die gleiche Zuversicht!

Herzliche Grüße

Ihre/eure Diana Schilling

Pressemitteilung des Ministeriums zum Abitur 2020 vom 27.03.2020

Weitere Informationen des Ministeriums bitte hier einsehen:

https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/Coronavirus_Abitur-und-Pruefungen/index.html

 

21.03.2020

Elternbrief zur Notbetreuung vom 21.03.2020

Nehmen Sie bitte folgenden Elternbrief zur Kenntnis. Sie finden das Dokument mit den entsprechenden Links hier.

21.03.2020

UPDATE: Notbetreuung der Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 ab dem 21.03.2020

Liebe Eltern,

die Regelung der Notbetreuung ist gestern von der Landesregierung erweitert worden. Sie gilt ab Montag, 23. März 2020, und sieht im Wesentlichen Folgendes vor:

–          Statt bisher beide Elternteile muss nur noch ein Elternteil in kritischer Infrastruktur tätig sein

–          Die Notbetreuung soll auf Samstage und Sonntage erweitert werden

–          Unter dieser Maßgabe soll die Notbetreuung auch in den Osterferien außer an den gesetzlichen Feiertagen erfolgen.

(Weiterhin sollen Eltern die Betreuung vornehmlich privat und eigenständig organisieren.)

Bei Bedarf wenden Sie sich bitte an uns!

Mit den besten Wünschen für Sie und Ihre Familien

Ihre Diana Schilling

 

20.03.2020

Bleib fit zuhause: ALBAs tägliche Sportstunde zum Mitmachen für alle Kinder und Jugendlichen!

Liebe Eltern, liebe Elternvertreter,

die behördlichen Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus haben Deutschland fest im Griff. Schulen und Kitas landesweit wurden geschlossen. In den Sportvereinen wurde der Spiel- und Trainingsbetrieb ausgesetzt. Hunderttausende Schul- und Kitakinder verbringen den ganzen Tag zu Hause. Mit dem neuen Online-Programm „ALBAs tägliche Sportstunde“ bringt ALBA BERLIN ab sofort Bewegung, Spaß und Bildung in diesen für alle ungewohnten Alltag. Jeden Tag gibt es eine digitale Schulstunde Sport, Fitness und Wissenswertes für alle Kinder und Jugendlichen – zum Ansehen und Mitmachen in den eigenen vier Wänden. Von Montag bis Freitag sendet ALBA auf seinem Youtube-Kanal ein Sport-Programm für Kinder und Jugendliche im Kita- (9 Uhr), Grundschul- (10 Uhr) und Oberschul-Alter (11 Uhr).

Die erste Sendung läuft bereits heute (18.3.) um 10 Uhr für Kinder im Grundschulalter.

Sandra Scheeres, Berlins Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, erklärt: „Gerade angesichts von Kita- und Schulschließung ist es wichtig, dass Kinder und Jugendliche ausreichend Bewegung bekommen und ihnen nicht die Decke auf den Kopf fällt. „ALBAs tägliche Sportstunde“ ist bunt, kreativ und macht Spaß. Deshalb ist meine Empfehlung an alle Kinder und Jugendlichen: Einschalten und mitmachen. Wieder einmal ist ALBA BERLIN phantasievoll und übernimmt gesellschaftliche Verantwortung. Danke dafür!“

ALBA-Vizepräsident Henning Harnisch: „All das, was wir normalerweise mit Kindern und Jugendlichen machen – Training, Spiele, Reisen, im Verein, an Schulen, an Kitas – wird auf unabsehbare Zeit nicht möglich sein. Das ist eine ungewohnte und gerade für Kinder auch beunruhigende Situation. Wir gehen positiv und kreativ mit dieser Krise um, leben die Gemeinschaft trotz der Trennung und machen die Wohnungen zu Sportorten. Deshalb machen wir jetzt das, was Schulsportexperten ohnehin seit Jahren fordern: Eine tägliche Sportstunde, für Kinder und Jugendliche aller Altersklassen.“

In der Schulwoche von Montag bis Freitag zeigt ALBA auf seinem Youtube-Kanal unter www.youtube.com/albaberlin täglich drei neue Sendungen von „ALBAs täglicher Sportstunde“. Der Sporttag beginnt um 9 Uhr mit 30 Minuten Programm für Kitakinder, um 10 Uhr läuft dann die 45-minütige Sportstunde für Grundschul-Kinder und um 11 Uhr der Sportunterricht für Oberschul-Kinder. Zum Ende der Sendewoche gibt es am Freitag Tipps und Aufgaben, mit denen die Kinder und ihre Eltern ins Wochenende geschickt werden.

Für „ALBAs tägliche Sportstunde“ wurden altersklassenspezifische multimediale Bewegungs- und Wissenseinheiten entwickelt, die von ALBA-Jugendtrainern vermittelt werden. Es werden Bewegungstipps von ALBAs Fitness-Experten und Yoga-Trainern gezeigt, bei denen die Kinder zuhause mitmachen können. ALBA-Jugendtrainer stellen Sport- und Basketballwissen vor und verbinden dieses mit Aufgaben aus anderen Schulfächern wie Bio, Mathe oder Musik. Die ALBA-Profispieler und andere Gäste werden in die Sendung zugeschaltet oder besuchen das Studio. Täglich werden den Kindern Aufgaben gestellt und Challenges gestartet, bei denen die Kinder untereinander und gegen die Moderatoren antreten können. Feedback ist gefragt: Die Kinder und auch ihre Eltern sind aufgerufen sich mit ihren Meinungen, Vorschlägen und Fragen in die Sendungen einzubringen. Und für die ganz Kleinen spielt selbstverständlich auch das Maskottchen „Albatros“ eine ganz wichtige Rolle.

Bitte unterstützen auch Sie uns bei der Verbreitung unserer täglichen Sportstunde und geben Sie die Information an Lehrer*innen sowie Schüler*innen weiter. Wir freuen uns ebenfalls über einen Beitrag auf Ihrer Schulwebsite! Anbei finden Sie die offizielle Grafik zum Grundschulformat der täglichen Sportstunde. Die offizielle Pressemitteilung finden Sie außerdem auf unserer Homepage. Bei Fragen melden Sie sich gern.

Was ist zu tun:

  • Bitte teilen Sie den Link und die Informationen an Ihre Lehrer/innen und an die Eltern ihrer Schüler/innen (ggf. über die Elternvertreter-Emailverteiler)
  • Wir freuen uns, wenn sie den Link und die Ankündigung auf Ihrer Schulhomepage einbinden (u.a. unter Neuigkeiten)

Bis bald und bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen,

Philipp Hickethier

ALBA BERLIN Basketballteam e.V.

Cantianstraße 24, D-10437 Berlin

Philipp Hickethier

Programmleiter ALBA macht Schule

Telefon | phone: +49.30.300 905-51

Telefax | fax: +49.30.300 905-99

philipp.hickethier@albaberlin.de

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Vereinsregister: Amtsgericht AG Berlin Charlottenburg, VR 9952 B

Vereinspräsident: Dr. Axel Schweitzer

Unsere Datenschutzerklärung: www.albaberlin.de/datenschutz

 

19.03.2020

Notbetreuung der Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 ab dem 21.03.2020

Unter Beachtung der Landeserlasse wäre ab Montag, 23. März 2020, grundsätzlich ein Betreuungsangebot für Schülerinnen und Schüler insbesondere der Klassen 5 und 6 auch am Emsland-Gymnasium möglich. Das Antragsformular und weitere Informationen (zum Verfahren) finden Sie unter folgendem Link der Stadt Rheine hier.

17.03.2020

Informationen zu den Prüfungen zum Abitur 2020

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

nach und nach erhalten wir endlich die Informationen von der Bezirksregierung, die hoffentlich auch viele eurer/Ihrer Fragen beantworten:

  1. Sportabitur – Prüfungen vor Ostern

Die Prüfungen für das Sportabitur müssen auf den Zeitraum nach den Ferien verschoben werden.

  1. Versäumte Vorabiturklausuren

Sollte es in Einzelfällen an Schulen durch Schulschließungen in den vergangenen Wochen bzw. durch die vorzeitige Einstellung des Unterrichts ab dem 16. März nicht möglich sein, dass alle angehenden Abiturientinnen und Abiturienten die notwendigen Leistungsnachweise („Vorabiturklausuren“) erbringen konnten, so sollen die Schulen das unmittelbar nach den Osterferien nachholen. Für diesen Fall erfolgt die Zulassung der betroffenen Schülerinnen und Schüler durch die ZAA-Konferenz bis zum 5. Mai und die Schülerinnen und Schüler legen ihre Abiturprüfungen ab dem 7. Mai an den zentralen Nachschreibeterminen ab. (Wenn der ZAA die Zulassung noch bis zum 30. April beschließen könnte, könnten die regulären Klausuren un D, M und GW auch von den Nachschreibern mitgeschrieben werden.)

  1. Termine

Die vorzeitige Einstellung des Unterrichts ab dem 16. März bis zum Ende der Osterferien hat grundsätzlich keine Auswirkungen auf die Terminsetzungen bei den bevorstehenden Abiturprüfungen. Die Termine sind insbesondere mit Blick auf die Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch aufgrund des durch die Kultusministerkonferenz veranlassten länderübergreifenden Aufgabenpools zwischen den Ländern abgestimmt und bleiben in diesen und allen anderen Fächern grundsätzlich bestehen. Auch die Konferenz des Zentralen Abiturausschusses (ZAA) am 2. April kann wie vorgesehen stattfinden, da die Schulen als Gebäude nicht geschlossen sind.

Selbst für den Fall, dass der Unterricht nicht unmittelbar nach den Osterferien wieder aufgenommen werden sollte, ist vorgesehen, dass die Schulgebäude in Abstimmung mit den örtlich zuständigen Behörden von Abiturientinnen und Abiturienten sowie Lehrkräften genutzt werden können, um an den vorgesehenen Terminen ordnungsgemäße Prüfungen durchzuführen, da die Einstellung des Unterrichts einen generellen prophylaktischen Charakter hat und die Räumlichkeiten selbst nicht betroffen sind.

  1. Klausurrückgaben, Noten und Zulassung

Wir suchen auf Stadtebene mit der Bezirksregierung abgestimmte Lösungen für unsere vier Schulen in der Kooperation. Ich hoffe, Mitte nächster Woche, wissen wir, wie Sie alles erhalten.

Ich grüße euch/ Sie alle herzlich

Eure/ Ihre Diana Schilling

13.03.2020

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

heute wurde von der Landesregierung beschlossen, dass „alle Schulen im Land Nordrhein-Westfalen vom 16.03.2020 bis zum Beginn der Osterferien durch die Landesregierung geschlossen“ werden. Dies bedeutet, dass bereits am Montag der Unterricht in den Schulen ruht.

Diese Schließung überlappt sich mit der akut notwendig gewordenen und vom Gesundheitsamt des Kreises Steinfurt angeordneten Schließung des Emsland-Gymnasiums zum 12.03. . Das bedeutet, dass die im Folgenden angekündigte Notbetreuung bis zum 20.03. an unserer Schule nicht angeboten werden kann. Wenn sie über diesen Zeitpunkt hinaus dringenden Betreuungsbedarf haben, wenden Sie sich bitte an uns: sekretariat@emsland-rheine-gymnasium.de

„2. Not-Betreuungsangebot

Die Einstellung des Schulbetriebes darf nicht dazu führen, dass Eltern, die in unverzichtbaren Funktionsbereichen – insbesondere im Gesundheitswesen – arbeiten, wegen der Betreuung ihrer Kinder im Dienst ausfallen. Deshalb muss in den Schulen während der gesamten Zeit des Unterrichtsausfalls ein entsprechendes Betreuungsangebot vorbereitet werden. Hiervon werden insbesondere die Kinder in den Klassen 1 bis 6 erfasst.

Nähere Informationen hierzu erhalten Sie zeitnah mit einer weiteren Schul-Mail.

3. Durchführung von Prüfungen und Erbringung von Leistungsnachweisen etc.

a) Zentralabitur in der gymnasialen Oberstufe und an Beruflichen Gymnasien

Die vorzeitige Einstellung des Unterrichts ab dem 16. März bis zum Ende der Osterferien hat grundsätzlich keine Auswirkungen auf die Terminsetzungen bei den bevorstehenden Abiturprüfungen. Die Termine sind insbesondere mit Blick auf die Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch aufgrund des durch die Kultusministerkonferenz veranlassten länderübergreifenden Aufgabenpools zwischen den Ländern abgestimmt und bleiben in diesen und allen anderen Fächern grundsätzlich bestehen. Auch die Konferenz des Zentralen Abiturausschusses (ZAA) am 2. April kann wie vorgesehen stattfinden, da die Schulen als Gebäude nicht geschlossen sind.

Selbst für den Fall, dass der Unterricht nicht unmittelbar nach den Osterferien wieder aufgenommen werden sollte, ist vorgesehen, dass die Schulgebäude in Abstimmung mit den örtlich zuständigen Behörden von Abiturientinnen und Abiturienten sowie Lehrkräften genutzt werden können, um an den vorgesehenen Terminen ordnungsgemäße Prüfungen durchzuführen, da die Einstellung des Unterrichts einen generellen prophylaktischen Charakter hat und die Räumlichkeiten selbst nicht betroffen sind.

Sollte es in Einzelfällen an Schulen durch Schulschließungen in den vergangenen Wochen bzw. durch die vorzeitige Einstellung des Unterrichts ab dem 16. März nicht möglich sein, dass alle angehenden Abiturientinnen und Abiturienten die notwendigen Leistungsnachweise („Vorabiturklausuren“) erbringen konnten, so sollen die Schulen das unmittelbar nach den Osterferien nachholen. Für diesen Fall erfolgt die Zulassung der betroffenen Schülerinnen und Schüler durch die ZAA-Konferenz bis zum 5. Mai und die Schülerinnen und Schüler legen ihre Abiturprüfungen ab dem 7. Mai an den zentralen Nachschreibeterminen ab.

b) Informationen zu anderen Prüfungsformaten

Weitere Informationen u.a. zu Zentralen Prüfungen in Klasse 10 (ZP 10), zentralen Klausuren in der Einführungsphase (ZKE), Prüfungen an Berufskollegs sowie zum Umgang mit Klassenarbeiten etc. werden Ihnen in den kommenden Tagen gesondert übermittelt und auf der Homepage des Ministeriums für Schule und Bildung (www.schulministerium.nrw.de) veröffentlicht und stetig aktualisiert.

Im Übrigen wird empfohlen, die Schülerinnen und Schüler in der Zeit bis zum Beginn der Osterferien zum Lernen zu Hause anzuhalten (Lektüre, Aufgabensätze, Referate etc.).“

Wir werden Sie an dieser Stelle weiterhin auf dem Laufenden halten!

Ich grüße Sie alle herzlich – und: Bleiben Sie gesund!

Ihre

Diana Schilling

 

12.03.2020

„Segeln für alle“ – Aufgaben für das selbständige Lernen während der Schulschließung

Nach Rücksprache mit der oberen Schulaufsicht werden die drei Gymnasien im Rahmen der technischen Möglichkeiten wie folgt verfahren:

Ab Montag werden Aufgaben in der Sekundarstufe I zumindest in den Kernfächern per Email zur Verfügung gestellt.
In der Sekundarstufe II werden alle Fachkolleginnen und -kollegen Aufgaben zur Verfügung stellen.

Bitte bleiben Sie alle gesund!

Ihr/e Mark Bauer, Oliver Meer, Dr. Diana Schilling

 

12.03.2020

Vom zuständigen Dezernenten des Kreises Steinfurt haben wir zu den Schulschließungen folgende Mitteilung erhalten:

„Die Schulen sind nur aus dem Grund geschlossen worden, um die Ausbreitung des Virus möglichst zu verlangsamen. An allen diesen Schulen werden einzelne Schülerinnen und Schüler beschult, die engeren Kontakt zum nachweislich Infizierten hatten und selber auch bereits Symptome gezeigt haben.

Für alle anderen Schulen und Beteiligten, die sich auch auf den benannten Partys aufgehalten haben, muss derzeit keine über die derzeitige Situation hinaus gehende Sorge bestehen. Dies gilt auch für Schülerinnen und Schüler die punktuell die gleichen Räumlichkeiten genutzt haben oder nutzen.“

12.03.2020

Der Kreis Steinfurt hat auf seiner Facebook-Seite unter anderem folgendes Statement veröffentlicht, das auch unsere Schulgemeinde betrifft:

„[…]Alle anderen Schülerinnen und Schüler der geschlossenen Schulen stehen nicht unter Quarantäne, sollten aber für sich prüfen, ob die jeweilige Unternehmung wirklich notwendig ist. Von nicht dringend notwendigen Arztbesuchen und von Jobs vor allem in Gesundheits- oder Alteneinrichtungen sollen die Schülerinnen und Schüler bitte absehen. Der Kreis Steinfurt appelliert auch hier an die Solidarität mit den Menschen unter uns, für die eine Infektion schwer verlaufen würde.

Zudem sollte sich die gesamte Bevölkerung an allgemein gültige Verhaltensregeln halten: Abstand beim Husten und Niesen halten und sich wegdrehen, die Armbeuge vor Mund und Nase zu halten oder ein Taschentuch zu benutzen, das sofort entsorgt wird. Entscheidend ist auch, regelmäßig die Hände mit Wasser und Seife zu waschen und das Berühren von Augen, Nase und Mund zu vermeiden. Geschlossene Räume sollten drei- bis vier Mal für jeweils zehn Minuten gelüftet werden. Dadurch wird die Zahl der Viren in der Luft verringert und ein Austrocknen der Mund- und Nasenschleimhäute verhindert.

Aktuelle Informationen sowie vielfältige Hinweise gibt es im Internet unter www.kreis-steinfurt.de.

 

11.03.2020

Ebenso ist folgende Pressemitteilung des Kreises Steinfurt veröffentlicht worden:

11.03.2020

Bitte beachten Sie folgendes Merkblatt des Gesundheitsamtes:

Ein weiteres Merkblatt zum Thema „nformationen zu geeigneten Maßnahmen in Schulen und Tageseinrichtungen für Kinder im Kreis Steinfurt“ finden Sie hier.

11.03.2020

Das Gesundheitsamt des Kreises Steinfurt hat heute verfügt, dass folgende Schulen bis einschließlich 20.03.2020 zu schließen sind:

Emsland-Gymnasium
Dionysius-Gymnasium
Kopernikus-Gymnasium
Euregio-Gesamtschule
Berufskolleg Rheine
Kaufmännische Schulen Rheine

Wir stellen hier so bald wie möglich weitere Informationen zur Verfügung.

Selbstverständlich werden wir Sie und Ihre Kinder auch über weitere Regelungen, so zum Beispiel hinsichtlich anstehender Prüfungen, informieren.

09.03.2020

Auf Empfehlung der Landesregierung werden bis auf Weiteres (voraussichtlich bis zu den Osterferien) keine Informations- und andere Veranstaltungen für Eltern am Emsland-Gymnasium stattfinden.